3SAT
3SAT So. 18.10.
Doku
Sonnenuntergang über dem Bañado La Estrella - die Landschaft wirkt wie eineafrikanische Savanne und doch liegt sie im Herzen von Argentiniens Norden. ZDF/arte, Alexandra Hardorf
Ein Guacamayo Grünflügelara sitzt im warmen Licht der untergehenden Sonne - imNationalpark El Yerbalito in den Esteros del Iberá soll er wieder dauerhaft heimisch werden. ZDF/arte, Alexandra Hardorf
Valoy, ein lokaler Fischer und Anführer der Pilaga Indigenen, kennt dieverborgenen Wasserwege des Bañado La Estrella wie kaum ein anderer. ZDF/arte, Alexandra Hardorf
Marianela ist Teil des Rewilding-Teams - sie trainiert Papageien wie diesenGrünflügelara auf ein Leben in Freiheit. ZDF/arte, Alexandra Hardorf
Mit VHF-Antennen spürt das Rewilding-Team ausgewilderte Ameisenbären auf, um ihrenWeg in die Freiheit zu begleiten. ZDF/arte, Alexandra Hardorf
Der Bañado La Estrella - ein riesiges saisonales Überschwemmungsgebiet in derProvinz Formosa - beherbergt eine außergewöhnliche Biodiversität. ZDF/arte, Alexandra Hardorf
Der Bañado La Estrella zählt zu den größten Feuchtgebieten Argentiniens - einRückzugsort für viele bedrohte Arten. ZDF/arte, Alexandra Hardorf

Argentinien

Chaco und Anden

  • 4. Folge
  • 43'
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Landschaftsbild

Inhalt

Argentinien vereint Extreme: Gletscher, Wüsten, Regenwald und Megacities. Von den Anden bis zum Atlantik, vom Chaco bis nach Feuerland und Patagonien warten Naturwunder und Kulturen. Dort leben Menschen, die Traditionen mit Leidenschaft bewahren. Inmitten des Regenwalds stürzen die gewaltigen Iguazú-Wasserfälle auf fast drei Kilometern Breite in die Tiefe. Weiter südlich, in Misiones, baut die Familie Kraus nachhaltig Yerba Mate an. Im Reservat El Yerbalito kümmern sich die Biologinnen Marianela Masat und Candela Fracchia um die Rückkehr verschwundener Tierarten. Sie beobachten die Ameisenbärin Churita mit ihrem Nachwuchs und wachen über die Auswilderung seltener Grünflügelaras - ein Pionierprojekt für den Artenschutz in den Esteros del Iberá. Weiter westlich liegt das Bañado La Estrella in Formosa, das zweitgrößte Feuchtgebiet Argentiniens. Dort lebt Valoy Salazar, Anführer der indigenen Pilagá-Gemeinschaft, die ihr Leben eng an die Schwankungen des Wassers angepasst hat. In San Antonio de los Cobres, hoch in den Anden, startet auf fast 4000 Metern Höhe der berühmte Tren a las Nubes. Eisenbahner Humberto Calpanchai sorgt dort seit Jahrzehnten für den sicheren Betrieb. Der "Zug in den Wolken" fährt über Viadukte und durch Tunnel zu einem der spektakulärsten Sehnsuchtsorte Argentiniens. Die Menschen in der Chaco-Region und in den Anden leben zwischen Wildnis, Tradition und moderner Infrastruktur - in einer Region voller Gegensätze und einzigartiger Geschichten.

Sendungsinfos

Von: Alexandra Hardorf VPS: 18.10.2026 16:15, Stereo
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