3SAT
3SAT Mi. 01.04.
Film
Karla (Iris Berben) hat eine Krebsdiagnose. ZDF/ARD Degeto/Nadja Klier
Karla (Iris Berben, re.) öffnet sich bei Fred (Godehard Giese, li.). ZDF/ARD Degeto/Nadja Klier
Der alleinlebenden Fotografin Karla (Iris Berben) bleiben nur noch wenige Monate. ZDF/ARD Degeto/Nadja Klier
Schlechte Idee: Fred (Godehard Giese, re.) hat für Karla (Iris Berben, 3. v. re.) Gudrun (Daphna Rosenthal, li.) zum Grillen eingeladen. ZDF/ARD Degeto/Hagen Bogdans
Maria (Bärbel Schwarz, li.) und Fred (Godehard Giese, Mitte) lernen sich in der Supervisionsgruppe der Sterbehilfe kennen. ZDF/ARD Degeto/Nadja Klier
Krebsdiagnose: Karla (Iris Berben) bleiben nur noch wenige Monate. ZDF/ARD Degeto/Nadja Klier

Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster

  • D 2022
  • 90'
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TV-Drama
Mit Iris Berben, Godehard Giese, Claude Heinrich, Zoë Valks, Axel Werner

Inhalt

Karla, eine starke, sinnliche und lebenserfahrene Frau, erfährt, dass sie unheilbar an Krebs erkrankt ist. Nach einem wilden Leben als Fotografin bleiben ihr nur noch wenige Monate. Die Mitsechzigerin hat keine Lust auf Sentimentalitäten. Sie will mit ihrem Schicksal allein bleiben und plant einen würdevollen Abgang. Die Hilfe des ehrenamtlichen Sterbehelfers Fred, ein alleinerziehender Verkehrsplaner, der es immer gut meint, lehnt sie ab. Doch Freds Sohn Phil, ein schüchterner Teenager mit viel Sinn für Poesie, gelingt der Zugang zu der todkranken Künstlerin. Er darf ihre Konzertfotos für die Nachwelt archivieren - und lernt dabei die flippige Studentin Rona kennen. Indem sich Fred, Phil und Karla einander öffnen, entsteht eine wunderbare Freundschaft. Glaubten Vater und Sohn anfangs noch, Karla beim Sterben zu begleiten, passiert auf einmal das Gegenteil: Die beiden lernen von ihr zu leben. In eine eindrucksvolle Charakterrolle schlüpft Iris Berben in dem Fernsehfilm "Und dann steht einer auf und öffnet das Fenster": Grandios verkörpert die preisgekrönte Schauspielerin eine starke Künstlerin, die selbst kompromisslos über sich und ihr Werk bis in den Tod bestimmt. An ihrer Seite spielen Godehard Giese und Claude Heinrich berührend zwei Menschen, die eine freundschaftliche Nähe zu der vereinsamten Protagonistin aufbauen. Mit feinem Gespür für Gefühlslagen verzichtet Regisseur Till Endemann auf Pathos in der Verfilmung des Romans von Susann Pásztor. Das Berliner Großstadtleben liefert das Setting für eine Geschichte über das Sterben, die auf ungewöhnliche Weise das Leben feiert.

Sendungsinfos

Darsteller: Iris Berben, Godehard Giese, Claude Heinrich, Zoë Valks, Axel Werner Regie: Till Endemann Drehbuch: Astrid Ruppert VPS: 01.04.2026 22:25, Untertitel, Stereo, Dolby
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