ARD
ARD Mo. 08.06.
Doku
Bob McCullough und Bob McCullough jun. (l.): Ikonen des legendären Basketball-Courts Rucker Park in Harlem (NYC) WDR/Jaques Zaunbrecher
Greg Blache: "Sport war der erste große Weg, um schwarze Kinder aus dem Ghetto in die Mitte der Gesellschaft zu bringen" WDR/Jaques Zaunbrecher
Fußballer sollten sich bei der WM auf das Spiel und nicht die Politik konzentrieren, findet Jürgen Klinsmann WDR/Martin Kobold
Sportjournalist Philipp Awounou (l.) und Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni (r.) haben sich im Vorfeld der Fußball-WM auf einen Roadtrip durch die USA begeben. Welche Rolle spielt Sport für die Identität der Amerikaner, wollten sie wissen. Wie sehr instrumentalisiert Donald Trump den Sport für sei WDR/Martin Kobold
Influencerin Emily Austin unterstützt Donald Trump und ICE. Die Sportinfluencerin Emily Austin nutzt ihre Reichweite von Millionen Followern und postet auch zu politischen Themen. Hier im Gespräch mit Ingo Zamperoni. WDR/Martin Kobold
Sportjournalist Philipp Awounou (l.) und Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni (r.) haben sich im Vorfeld der Fußball-WM auf einen Roadtrip durch die USA begeben. Welche Rolle spielt Sport für die Identität der Amerikaner, wollten sie wissen. Wie sehr instrumentalisiert Donald Trump den Sport für sei WDR/Martin Kobold/Weskamp/KI

Spielfeld der Macht

Das gesamte ARD Programm auf einen Blick: TV-Programm und Videos zum Abruf aus den Mediatheken, aktuelle Nachrichten und Hintergründe. 

Die WM in Trumps Amerika

  • 60'
Dokumentation

Inhalt

Die Reise von "Tagesthemen"-Moderator Ingo Zamperoni und Sportjournalist Philipp Awounou führt durch ein zutiefst gespaltenes Land. Im Vorfeld der Fußball-WM zeigt der bildstarke Roadtrip durch die USA, wie bedeutend Sport für die Identität des Landes ist - und wie Donald Trump wie kein Präsident vor ihm Sport politisch instrumentalisiert. Die Dokumentation "Spielfeld der Macht. Die WM in Trumps Amerika" ist ab 4. Juni in der ARD Mediathek verfügbar und läuft am 8. Juni um 20:15 Uhr im Ersten. "Im Kern hat Sport auch etwas unpolitisch Vereinendes", sagt Philipp Awounou. Trotz aller politischen Dimensionen bleibe der Sport in den USA eine "willkommene Auszeit von politischen Debatten". Gleichzeitig stellt Ingo Zamperoni fest, dass selbst bei denjenigen, die sich sehr auf die Fußball-WM freuen, eine Unsicherheit mitschwingt: "Die Menschen haben eine Skepsis im Hinterkopf. Wird es wirklich ein Fest für alle?" Die beiden Hosts bringen aufgrund ihres Alters, ihrer Herkunft und ihrer unterschiedlichen Erfahrungen mit den USA verschiedene Perspektiven in die Dokumentation ein. Ihre Begegnungen thematisieren unter anderem das brutale Vorgehen von Trumps ICE-Truppen, die angespannte Stimmung zwischen den USA und den WM-Partnerländern Mexiko und Kanada sowie die aktuellen Auswirkungen des Kriegs im Iran. Klinsmann: "Fußballmannschaften haben einen Job - erfolgreich spielen" Die Hosts treffen unter anderem Jürgen Klinsmann. Er ist Fußballweltmeister 1990, war Trainer der deutschen Nationalmannschaft sowie der US-Mannschaft und lebt seit Jahrzehnten in den USA. Er hat eine klare Meinung: "Fußballmannschaften, die zu einem Turnier anreisen, haben einen Job: erfolgreich Fußball zu spielen und nichts anderes." Von politischen Statements wie dem der deutschen Nationalmannschaft in Katar hält Klinsmann nichts. Die Dokumentation lebt von vielen weiteren Begegnungen mit Menschen, die ganz unterschiedliche Perspektiven auf ihr Land und die Bedeutung des Sports einbringen. Mit Greg Blache, Zamperonis Stief-Schwiegervater, besuchen die Hosts ein NFL-Spiel der Green Bay Packers - ein Riesenspektakel. Der Ex-Football-Coach Blache beobachtet, wie der Sport in den USA immer stärker politisiert wird. Er blickt ernüchtert auf sein Land. "Ich hätte nie gedacht, dass ich einmal in einem Land leben würde, in dem Böswilligkeit, Bosheit und Niedertracht normal sind." Weitere Begegnungen gibt es unter anderem mit: Ben Carrington , Dustin Jacoby (Kampfsportler & Trump-Anhänger), Ali Riley , Emily Austin (Influencerin & Trump-Fan), Jon "Big Nut" Peters (Hardcore Football-Fan). In "Spielfeld der Macht" zeigen Philipp Awounou und Ingo Zamperoni im Vorfeld der Fußball-WM 2026, wie viel mehr als in früheren Jahren Politik auch den Sport durchtränkt. Sie erleben aber auch, wie der Sport Menschen über politische Grenzen hinweg zusammenbringen kann. "Spielfeld der Macht" ist eine doclights-Produktion im Auftrag des WDR für Das Erste.

Sendungsinfos

Von: Dominic Egizzi, Philipp Awounou, Ingo Zamperoni Redaktion: Benjamin Best, Jochen Leufgens, Sophie Schulenburg (WDR) Untertitel, Stereo
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