ARTE
ARTE Mo. 23.03.
Doku
Selly Raby Kane (li.) mit einem Model bei der Dakar Fashion Week 2022: Die Designerin lässt Grenzen zwischen Kunst, Mode und Film verschwimmen. RBB
Bislang sind die meisten Kreativen Autodidakten: 2021 gründete die Designerin Sophie Nzinga die erste Modeschule in Westafrika. RBB
Lukhanyo Mdingi, Pariser Prêt-à-porter-Kollektion Herbst-Winter 2022/2023 RBB
Als bislang einziger Designer aus Subsahara-Afrika wurde Imane Ayissi in den Haute-Couture-Kalender aufgenommen. RBB
Der Fotograf und Stylist Daniel Obasi aus Lagos in Nigeria verändert die Sicht auf Mode aus Afrika. RBB
Mit seinen Entwürfen setzt Adebayo Oke-Lawals Label Orange Culture Statements für Vielfalt und gegen Diskriminierung. RBB
Designerinnen und Designern wie Lukhanyo Mdingi aus Südafrika geht es um wirtschaftlich und sozial nachhaltige Ökosysteme. RBB
Sydney Emeka Nwakanma schafft mit seinem Berliner Label eine Verbindung in sein Herkunftsland. RBB

African Styles

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • D 2023
  • 52'
Dokumentation In den Metropolen Afrikas und der Diaspora setzt eine junge Modedesign-Avantgarde mit provokanten und visionären Entwürfen Trends und verändert das Bild, das die Welt von diesem Kontinent hat. Endlich wird Mode Made in Afrika sichtbar. Ob Street Style oder Haute Couture: Mit avantgardistischen Entwürfen setzen sie alte afrikanische Stoffe und Textiltechniken wieder in Wert, produzieren sozial und ökologisch nachhaltig und stehen für ein neues, modernes und selbstbewusstes Afrika. Die Dokumentation präsentiert eine diverse Szenerie, der es auch um gesellschaftliche Veränderung auf dem Kontinent geht.

Inhalt

Lange Zeit waren Designerinnen und Designer aus Afrika oder mit afrikanischen Wurzeln auf den Laufstegen der westlichen Modewelt kaum präsent. Jetzt feiern sie Erfolge in Paris, London und New York. Das Echo der Forderungen nach gleichen Rechten für People of Colour, die nicht erst seit der Black-Lives-Matter-Bewegung auf der ganzen Welt immer lauter werden, hallt auch in der Mode wider. Endlich wird Mode Made in Afrika sichtbar. In Lagos stellt Adebayo Oke-Lawal mit seinem Label "Orange Culture" Geschlechterrollen in Frage, die senegalesische Designerin Selly Raby Kane löst die Grenzen zwischen Mode und Kunst auf und in Kapstadt in Südafrika setzt Lukhanyo Mdingi mit seiner Marke auf soziale Verantwortung. Die Designerinnen und Designer wollen lokale, wirtschaftlich nachhaltige Strukturen schaffen. Es geht um Arbeitsplätze und um Ausbildung. In Dakar hat die Modemacherin Sophie Nzinga die erste Schule für Modedesign in Westafrika eröffnet. Denn bislang sind die meisten Kreativen Autodidakten. Bewusstsein schaffen für die eigene Identität, für die afrikanische Herkunft, darum geht es nicht nur den Modemacherinnen und Modemachern in Afrika, sondern auch in der Diaspora. In Berlin setzt das junge Label Emeka auf Upcycling, Kenneth Ize ist aus Österreich nach Nigeria zurückgekommen und schafft mit handgewebten Stoffen avantgardistische Entwürfe, mit denen er die Laufstege der Welt erobert. In Paris hat es Imane Ayissi als bislang erster und einziger Designer aus Subsahara-Afrika auf die Bühne der Haute Couture geschafft.

Sendungsinfos

Regie: Rabi Yansané, Rolf Lambert, Emmanuelle Wagner Untertitel, Stereo
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