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ARTE Sa. 04.04.
Doku
Der italienische Kunstdieb Giordano Incerti: Er war einer der Kunstdiebe, die 1983 in Budapest sieben Gemälde stahlen. RBB
Trotz der Angst, ins Gefängnis zu müssen, begang Giordano Incerti mit seinen Komplizen den Kunstraub. Er wusste um das Risiko. RBB

Art Crimes

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Raffael: Budapest, 1983

  • B, D, I 2022
  • 87'
Recht und Kriminalität Januar 1984: Auf dem Gelände eines griechischen Klosters stoßen Polizisten auf einen großen braunen Koffer, in dem sich unter anderem die weltberühmte "Esterházy-Madonna" von Raffael befindet. Das Gemälde ist eines von sieben Meisterwerken italienischer Maler, die im November 1983 aus dem Museum der Schönen Künste in Budapest gestohlen wurden. Doch der Raub war schlecht geplant und nicht zu Ende gedacht. Ein am Tatort zurückgelassener Schraubenzieher führt die ungarischen Ermittler schnell auf die Spur einer Gruppe italienischer Gangster, die sich zur Tatzeit in Budapest aufhielten.

Inhalt

Im November 1983 werden aus dem Museum der Schönen Künste in Budapest sieben wertvolle Meisterwerke italienischer Maler gestohlen. Darunter die weltberühmte "Esterházy-Madonna" von Raffael. Im Januar 1984 findet die Polizei im Gebüsch eines griechischen Klosters einen großen braunen Koffer, in dem sich unter anderem dieses Gemälde befindet. Der Raub war schlecht geplant und nicht zu Ende gedacht. Ein zurückgelassener Schraubenzieher und weitere Hinweise führen die ungarische Polizei schnell auf die Spur einer Gruppe italienischer Gangster, die sich zur Tatzeit in Budapest aufhielten. Im Dokumentarfilm von Giotto Barbieri erzählt der Dieb Giordano Incerti, dessen Fingerabdrücke damals auf dem Schraubenzieher gefunden wurden, wie er über einen Jugendfreund Mitglied der kriminellen Bande aus Reggio Emilia wurde. Ungarische und italienische Ermittler berichten von der internationalen Fahndung. Zusätzlich zu den am Tatort gesicherten Spuren findet die ungarische Polizei anhand der registrierten Grenzübertritte heraus, dass sich der italienische Kriminelle Giacomo Morini unmittelbar nach der Tat mit dem Auto von Ungarn nach Jugoslawien abgesetzt hat. Da Morinis Auto wenig später in einer griechischen Werkstatt repariert werden muss, gehen sie von einem Transport der Bilder nach Griechenland aus. Knapp zwei Monate nach dem Diebstahl wird Morini in Italien verhaftet und noch im Januar 1984 erhält die griechische Gendarmerie einen anonymen Hinweis zum Versteck der Bilder auf einem im Norden der Halbinsel Peloponnes gelegenen Klostergelände.

Sendungsinfos

Regie: Giotto Barbieri Untertitel, Stereo
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