42 - Die Antwort auf fast alles (Wh.)
INFOMAGAZIN Können Staaten endlos Schulden machen?, D 2026
Zu Tisch (Wh.)
ESSEN UND TRINKEN Ischia, Italien, D 2024
ARTE
Mo. 17.08.
Doku
Die schnellsten Beine der Welt
TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.
- F 2023
- 52'
Dokumentation
Am 4. August 2024 werden mindestens drei Milliarden Menschen weltweit das 100-Meter-Finale der 33. Olympischen Sommerspiele aus dem Pariser Stade de France live mitverfolgen. Der seit über 200 Jahren ausgetragene Wettkampf hat eine hohe Symbolkraft und wirft die Frage auf, ob die menschliche Fähigkeit, so schnell zu laufen, angeboren, erlernt und vielleicht nicht doch schädlich ist.
Inhalt
Am 4. August 2024 hat fast die ganze Welt gespannt zugeschaut, wie ihr schnellster Läufer bei maximaler Beschleunigung eine Geschwindigkeit von fast 44 Stundenkilometern erreichte. In unserer oft überreizten und hysterischen Gesellschaft gilt Beschleunigung als das Maß aller Dinge, denn sie treibt die Welt voran.
Der 100-Meter-Sprint ist die Königsdisziplin der Leichtathletik, der meistbeachtete Lauf der Olympischen Spiele. Und es ist die Disziplin, die bei Großveranstaltungen die meisten Teilnehmer anzieht, denn nicht in jedem Land wird gefochten, Rad gefahren oder Fußball gespielt, aber ausnahmslos jedes Land hat Sprinter. Der 100-Meter-Lauf verkörpert die Entwicklung der Schnelligkeit des Menschen und sagt viel aus über historische Umwälzungen, wirtschaftliche und wissenschaftliche Trends.
Was sind die Triebkräfte der Schnelligkeit? Ist sie angeboren oder erlernt? Ist sie auf technischen Fortschritt oder auf biologische Entwicklungen zurückzuführen? Am Beispiel herausragender Sprinter der Neuzeit - wie Abrahams, Owens, Blankers-Koen, Hary, Hayes, Hines, Borsow, Lewis und Bolt - schildert die Dokumentation die Geschichte des 100-Meter-Laufs bis heute durch das Prisma stetiger Beschleunigung.
Dabei nähert sie sich der Film dem Thema aus zwei Perspektiven: Zum einen hinterfragt er kritisch die Geschichte des 100-Meter-Laufs und des Sports im Allgemeinen, zum anderen beleuchtet er die gesellschaftlichen Hintergründe der Entwicklung des menschlichen Körpers.
Sendungsinfos
Regie: Jean-Christophe Rosé
Stereo