ARTE
ARTE Mi. 21.10.
Doku
Der 6.263 Meter hohe Chimborazo ist der höchste Berg Ecuadors. ARTE
Vikunjas vertragen ein kaltes, feuchtes und windiges Klima. ARTE
Junge Andenbären vergnügen sich in den Bäumen. ARTE
In 5.000 Meter Höhe bedecken Gletscher die Krater der Vulkane. ARTE
Rote Aras finden in dieser Quelle die von ihnen benötigten Mineralsalze. ARTE
Für den Fuchs ist es schwierig, in großen Höhen Nahrung zu finden. ARTE

Ecuador, Hotspot der Artenvielfalt

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Vom Regenwald zu den Vulkanen der Anden

  • F 2023
  • 43'
Tiere Ecuador gehört zu den artenreichsten Ländern der Erde und nimmt mit seiner außergewöhnlichen Biodiversität selbst unter diesen einen Sonderstatus ein. Die zweiteilige Doku stellt beeindruckende Biotope vor und bietet einzigartige Einblicke in die dortige Tierwelt. Der auf Tierfilme spezialisierte Regisseur Ronan Fournier-Christol nimmt die Zuschauer mit auf eine spannende Reise.

Inhalt

Ecuador kennt man vor allem für die außergewöhnliche Tierwelt des Galapagosarchipels - aber auch das Festland bietet eine bemerkenswerte Fauna und Flora, weshalb Ecuador zu den sogenannten megadiversen Ländern der Erde gezählt wird. Die zweiteilige Dokumentation zeigt natürliche Lebensräume, die von fünf Meter unter der Meeresoberfläche bis auf über 5.000 Meter Höhe gelegen sind. Im ersten Teil erkundet Regisseur Ronan Fournier-Christol den schier unendlichen Amazonas-Regenwald im Osten des Landes und erklimmt dann die östlichen Nebelwälder bis zum höchsten Gipfel der ecuadorianischen Anden. Im zweiten Teil geht es durch die westlichen Nebelwälder hinab an die Pazifikküste und zum Galapagosarchipel. Der Zweiteiler bietet einzigartige Einblicke in das Leben der einheimischen Tierarten, zu denen Aras, Tukane, Kolibris, Bären, Kondore, Vikunjas, Affen, Seeleguane, Schildkröten, Seelöwen und Fregattvögel zählen. Jede Spezies besetzt eine eigene Nische in diesem Ökosystem, mit einer Anpassungsfähigkeit, die den Tieren in einem Habitat, das starken Veränderungen unterworfen war, das Überleben sicherte. Mit dem Auffalten der Andenkette und dem Entstehen der Galapagosinseln vor 4,5 Millionen Jahren wurden ganz neue Landschaften und Lebensbedingungen geschaffen.

Sendungsinfos

Regie: Ronan Fournier-Christol Untertitel, Stereo
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