ARTE
ARTE Mi. 01.04.
Film
Mit einem Gehirntumor und nur noch wenigen Monaten zu leben, tritt Béatrice (Catherine Deneuve, li.), die frühere Geliebte ihres Vaters, nach Jahrzehnten zurück in Claires (Catherine Frot, re.) Leben. ARTE F
Claire (Catherine Frot, re.) ist Hebamme aus Leidenschaft. Doch ihre Entbindungsstation soll nun geschlossen werden. ARTE F
Catherine Deneuve (Béatrice, li.) und Catherine Frot (Claire, re.) spielen die Hauptrollen in "Ein Kuss von Béatrice" von Martin Provost. ARTE F
Claire (Catherine Frot) führt ein ruhiges und geordnetes Leben. Doch gleich mehrere Umbrüche stellen dieses infrage. ARTE F
Aus der Konfrontation der zwei unterschiedlichen Frauen (Catherine Deneuve, li., und Catherine Frot, re.) entsteht mit der Zeit eine unerwartete Freundschaft. ARTE F

Ein Kuss von Béatrice

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • F 2017
  • 117'
Drama Das sonst so geordnete Leben der engagierten Hebamme Claire gerät aus den Fugen, als Béatrice, die ehemalige Geliebte ihres verstorbenen Vaters, sich nach 30 Jahren überraschend bei ihr meldet. Claire hat eigentlich wenig Interesse an einem Kontakt mit ihr, doch Béatrice lässt nicht locker. Tragikomödie (2017) mit Catherine Deneuve und Catherine Frot.
Mit Catherine Frot, Catherine Deneuve, Olivier Gourmet, Quentin Dolmaire, Mylène Demongeot

Inhalt

Claire ist Hebamme aus Leidenschaft und geht in ihrer Arbeit auf einer Entbindungsstation vollkommen auf. Ihr sonstiges Leben verläuft ruhig und geordnet: Ihre Freizeit verbringt sie meist allein in ihrem Kleingarten oder mit ihrem Sohn. Doch gleich mehrere Umbrüche stellen dieses wohlgeordnete Leben infrage. Die Entbindungsstation soll geschlossen werden, ihr Sohn denkt darüber nach, sein Medizinstudium hinzuschmeißen, in der Kleingartenkolonie taucht der neue Nachbar Paul auf, der hartnäckig Interesse an ihr zeigt, und dann meldet sich auch noch Béatrice, die frühere Geliebte ihres Vaters, nach mehreren Jahrzehnten bei ihr. Claire ist nicht gut auf Béatrice zu sprechen; sie gibt ihr die Schuld dafür, dass ihr Vater kurz nach Béatrices Verschwinden Suizid beging, und will daher möglichst wenig Zeit mit ihr verbringen. Béatrice jedoch hat einen Gehirntumor und nur noch wenige Monate zu leben, die sie nicht allein verbringen will. Ohne Freunde oder Familie wendet sie sich an Claire in der Hoffnung, die vergangene Beziehung wieder aufleben zu lassen. Widerwillig lässt Claire die Nähe zunächst aus Pflichtgefühl zu. Aus der Konfrontation zweier unterschiedlicher Charaktere entsteht eine unerwartete Freundschaft, die Claire zwingt, ihren Lebensentwurf neu zu verhandeln.

Hintergrund

Martin Provost, der für seine präzisen Frauenporträts wie "Séraphine" (2008), ausgezeichnet unter anderem mit sieben Césars, oder "Violette" (2013) bekannt ist, richtet erneut den Blick auf eine Figur, deren Stärke lange im Verborgenen liegt. Provost würdigt auch den Beruf der Hebamme und inszeniert authentisch wirkende Szenen im Kreißsaal, bei denen echte Geburten gezeigt werden. Die Handlung wird von Catherine Frot und Catherine Deneuve getragen, einem Urgestein des französischen Kinos, unter anderem ausgezeichnet mit dem Goldenen Ehrenbären (1998) und der Goldenen Ehrenpalme (2005).

Sendungsinfos

Darsteller: Catherine Frot, Catherine Deneuve, Olivier Gourmet, Quentin Dolmaire, Mylène Demongeot Regie: Martin Provost Drehbuch: Martin Provost Musik: Grégoire Hetzel Kamera: Yves Cape Produzent: Olivier Delbosc Stereo
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