ARTE
ARTE Fr. 21.08.
Doku
Eine Aufnahme von Fleetwood Mac aus dem Jahr 1976 (v. l.): Mick Fleetwood, Stevie Nicks, Lindsey Buckingham, Christine McVie und John McVie ARTE F
Fleetwood Mac im Château d'Hérouville 1981: Das Schloss beherbergte ein Tonstudio, das von Größen der Musikgeschichte wie Elton John, den Bees Gees und Pink Floyd, genutzt wurde. ARTE F
Stevie Nicks trägt die Stimme in "Rhiannon" von Fleetwood Mac. ARTE F
Stevie Nicks, eine der Sängerinnen von Fleetwood Mac bei einem Auftritt in East Troy am 19. Juli 1978, auf der Tournee zum Album "Rumours". ARTE F

Fleetwood Mac - Zeitloser Pop

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • F 2024
  • 53'
Dokumentation Die Karriere von Fleetwood Mac war geprägt von spirituellen Krisen, Liebesirrungen und Platinschallplatten, darunter das Kultalbum "Rumours". Von den bluesigen Anfängen im Swinging London der 1960er Jahre bis zu den großen Pop-Erfolgen unter kalifornischer Sonne zeichnet diese Dokumentation das bewegte Leben der Bandmitglieder nach und erzählt von Legenden des Pop-Rock.

Inhalt

Angefangen hat alles mit dem Schlagzeuger Mick Fleetwood und dem Bassisten John McVie. Die beiden englischen Bluesfans stießen im London der 1960er Jahre zur Band von Peter Green, einem damals sehr gefragten Gitarristen. Fleetwood Mac war geboren. Christine McVie stieß als Sängerin und Pianistin hinzu, doch gleichzeitig verließen nach und nach einige Musiker die Band wegen spiritueller Krisen, Drogen- und Alkoholexzessen sowie psychischer Probleme. So beschloss Mick Fleetwood Mitte der 1970er Jahre, mit seinen verbliebenen Mitstreitern in Los Angeles einen Neuanfang zu wagen. Dazu rekrutierte er ein Paar, das sich als unerwarteter Segen, aber auch als ständiger Unruhestifter erwies: Stevie Nicks und Lindsey Buckingham. Sie, die moderne Magierin am Mikrophon, und er, der glamouröse Guitar-Hero, besaßen Songwriting-Talent und Sex-Appeal und stellten beides in den Dienst der Band. Ein Hit jagte den nächsten: "Dreams", "Go Your Own Way", "Don't Stop" oder "The Chain". Das Album "Rumours" (1977) wurde zu einer der meistverkauften Platten der 1970er Jahre und machte Fleetwood Mac zu Superstars. In der Dokumentation kommen Musiker zu Wort, die von der Band geprägt wurden: Alex Kapranos, Kopf der Rockband Franz Ferdinand, Indie-Pop-Priesterin Weyes Blood, die groovige Sasha Spielberg alias Buzzy Lee, die Singer-Songwriterin Nicole Atkins und Allround-Talent Valli sowie Musiker Shawn Lee. Die Dokumentation zeigt, wie künstlerische Beständigkeit Brüche überwinden kann und welche Rolle dabei zwei Musikerinnen spielen, denen die Band ihre größten Hits verdankt: Christine McVie und Stevie Nicks, die heute als Ikonen des Feminismus gelten.

Sendungsinfos

Regie: Sophie Rosemont Untertitel, Stereo
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