Das Geheimnis von Santorini
DOKUMENTARFILM, D, GR, USA 2024
Die Macht des Rings
DOKUMENTATION 150 Jahre Ring des Nibelungen, D 2026
ARTE
Sa. 15.08.
Doku
Gefährliche Wetterextreme - Dürre und Starkregen
TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.
- D 2026
- 53'
Dokumentation
Der Klimawandel verstärkt die Wetterextreme. Immer öfter kommt es zu Dürre und Starkregen. Ihr Zusammenspiel bedroht Mensch und Natur. Wenn Hitze die natürlichen Lebensräume schwächt, kann ein folgender Starkregen ganze Landstriche zerstören. Im Wechsel beschleunigen Dürre und Starkregen das Artensterben, sie gefährden unsere Trinkwasserversorgung und sogar die Welternährung.
Inhalt
Der Klimawandel hat gravierende Folgen für Mensch und Natur. Flüsse, Wälder, Gletscher, Grundwasser, selbst unsere Äcker und das Leben auf dem Land und in den Städten - alles verändert sich, wenn sich die Erde erwärmt. Das volle Ausmaß dieser Veränderungen ist dabei noch gar nicht bekannt. Der Grund allerdings schon sehr lange: Im Jahr 1834 hat der französische Physiker Émile Clapeyron nachgewiesen: Wärmere Luft hat andere Eigenschaften als kalte.
Die aktuell auftretenden direkten Folgen dieser alten Erkenntnis sind die Veränderungen des Wetters. Trockenphasen und Starkregenereignisse werden häufiger und extremer. Sie wüten oft nacheinander in identischen Regionen. Im Wechsel verändern die Wetterphänomene die Lebensräume schneller und auch grundlegender als bisher angenommen - mit fatalen Folgen. Sie verstärken das Artensterben und gefährden den Zugang zu sauberem Wasser und zu Nahrungsmitteln. Weder die Natur noch die Städte und die Gesellschaft sind auf das Tempo der Veränderungen vorbereitet.
Filmemacher Torsten Mehltretter hat sich auf Spurensuche begeben und unterschiedliche Wissenschaftler getroffen, die sich mit den Wechselwirkungen beschäftigen. Ihre Erkenntnisse sind beängstigend. An den Gletschern in 3.000 Metern Höhe sind die Folgen genauso zu beobachten wie in Flussbetten und in unterirdischen Grundwasservorkommen. Auch in der Arbeitswelt werden sie inzwischen regelmäßig zum Problem. Noch aber ist Zeit, um auf die Wetterextreme zu reagieren - sofern ihre Weiterentwicklung gebremst und der Ausstoß von Treibhausgasen endlich gestoppt wird.
Sendungsinfos
Regie: Torsten Mehltretter
Stereo