ARTE
ARTE Do. 28.05.
Doku
Rolf Clostermann, Pionier des biologischen Landbaus ZDF
Solveig Leo war die jüngste Vorsitzende der Landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften (LPG) in der DDR. ZDF
Rolf Clostermann ist einer der ersten Bio-Bauern in Deutschland. ZDF

Geschichte der Landwirtschaft

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Die Industrialisierung

  • D 2025
  • 43'
Dokumentation Landwirte aus Ost- und Westdeutschland sowie im Nachbarland Frankreich erleben seit den 1960er Jahren mit, wie der Einsatz von Traktoren, Mähdreschern und Melkmaschinen das bäuerliche Leben radikal verändert. Dabei verläuft die Entwicklung in Ost und West sehr unterschiedlich. In den 1980er Jahren entstand eine Gegenbewegung, die auf ökologische Landwirtschaft setzt.

Inhalt

Seit den 1960er Jahren hält moderne Technik Einzug in die Landwirtschaft. Auch in der DDR spielen Maschinen eine immer größere Rolle. Immer größere Flächen, immer leistungsstärkere Maschinen - nur auf diese Art, so scheint es, können landwirtschaftliche Betriebe überleben. Durch die Mechanisierung nimmt die Zahl der Beschäftigten in der Landwirtschaft immer mehr ab. Das hat auch Einfluss auf das Leben in den Dörfern. "Wachsen oder weichen", war das Motto in Westdeutschland - und wer bei diesem Modernisierungsrausch nicht mitzog, blieb auf der Strecke. Jeder musste mit anpacken, selbst die Kinder. So erging es auch Ewald Frie, der einen Bestseller über seine Familie und das Landleben veröffentlichte. Doch trotz Mechanisierung musste in den 1970er Jahren jeder fünfte landwirtschaftliche Betrieb in der Bundesrepublik aufgeben. Daran änderten die Subventionen der EU-Agrarpolitik nichts. Auch in der DDR schritt die Industrialisierung der Landwirtschaft unaufhaltsam voran: Bereits in den 1960er Jahren entstanden dort gigantische Anlagen, in denen Tausende Nutztiere auf engstem Raum gehalten wurden. Doch die Massentierhaltung sowie der starke Einsatz von Kunstdünger und Pestiziden schadeten der Umwelt - im Osten wie im Westen. Anfang der 1980er Jahre kam es bei einigen zu einem Bewusstseinswandel: Inspiriert durch die aufkommende Öko-Bewegung entschlossen sich die ersten Landwirte, ganz auf den Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel zu verzichten. Es ist der Beginn des Bio-Booms in der Landwirtschaft.

Sendungsinfos

Regie: Marcus Fischötter Untertitel, Stereo
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