ARTE
ARTE Sa. 29.08.
Show
In "Iphigenie auf Tauris" wird das einstige Opfer (Corinne Winters, vorne re.) selbst zur Vollstreckerin - Komponist Christoph Willibald Glucks Oper thematisiert den überaus aktuellen Kreislauf von Tod und Gewalt. ARTE F
Unter der musikalischen Leitung von Emmanuelle Haïm vereint und aktualisiert der Theaterregisseur Dmitri Tcherniakov die beiden Opern "Iphigenie in Aulis" und "Iphigenie auf Tauris" von Christoph Willibald Gluck. ARTE F
In "Iphigenie in Aulis" hat der visionäre deutsche Komponist Christoph Willibald Gluck die allmähliche Entmenschlichung der Protagonistin (Corinne Winters, Mi.) vertont. ARTE F
Damit die Fahrt nach Troja fortgesetzt werden kann, verlangt das Orakel der Jagdgöttin Diana, dass König Agamemnon seine Tochter Iphigenie (Corinne Winter, Mi.) opfert. ARTE F

Gluck: Iphigenie in Aulis - Iphigenie auf Tauris

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Osterfestspiele von Aix-en-Provence 2024

  • F 2024
  • 229'
Oper Dmitri Tcherniakov inszeniert in Aix-en-Provence gleich zweimal Iphigenie in den beiden Opern von Christoph Willibald Gluck und das an einem einzigen Abend. Corinne Winters singt beide mal die Titelrolle. Als Iphigenie in Auris entgeht sie dem Opfertod und wird zur Priesterin Dianas, in Iphigenie auf Tauris soll sie den gestrandeten Orest opfern und erkennt ihn als ihren Bruder.

Inhalt

Christoph Willibald Gluck, der große Erneuerer der Barockoper, machte Iphigenie, die Tochter des König Agamemnon, die geopfert werden sollte und schließlich Dianas Priesterin wird, gleich zweimal zur Hauptprotagonistin einer Oper. "Iphigenie in Aulis" wurde 1774 an der Pariser Oper uraufgeführt. Seine Schülerin und Mäzenin Marie-Antoinette hatte wenige Jahre zuvor den zukünftigen König Ludwig XVI. geheiratet und "ihren" Komponisten nach Paris geholt. Fünf Jahre nach "Iphigenie in Aulis" nahm sich Gluck des Stoffes noch einmal an, und 1779 hob sich in Paris der Vorhang über "Iphigenie auf Tauris". In Aix-en-Provence setzt Dmitri Tcherniakov beide Opern an einem einzigen Abend auf dem Spielplan. Corinne Winters singt beide Male die Iphigenie. Ihr zur Seite stehen Russell Braun als ihr Vater Agamemnon, Véronique Gens in der Rolle der Clytemnestra, Alasdair Kent als Achilles und Florian Sempey als Oreste. Im Orchestergraben, das Ensemble Le Concert d'Astrée unter der Leitung seiner Gründerin und Chefdirigentin Emmanuelle Haïm.

Hintergrund

Ausstattung: Dimitri Tcherniakov Bauten: Dimitri Tcherniakov Licht: Gleb Filshtinsky

Sendungsinfos

Mitwirkende: Corinne Winters (Iphigenie), Véronique Gens (Klytämnestra (Iphigenie in Aulis)), Alasdair Ken (Achilles (Iphigenie in Aulis)), Alexandre Duhamel (Thoas (Iphigenie auf Tauris)), Tomasz Kumi?ga (ein Minister, ein Skythe, Arcas ), Laura Jarrell (Die Priesterin (Iphigenie auf Tauris)), Florian Sempey (Orest (Iphigenie auf Tauris)), Stanislas de Barbeyrac (Pylades (Iphigenie auf Tauris)), Soula Parassidis (Diana ), Russel Braun (Agamemnon (Iphigenie in Aulis)), Nicolas Cavallier (Calchas (Iphigenie in Aulis)), Lukás Zeman (Patroklos (Iphigenie in Aulis)) Regie: Andy Sommer Kostüme: Elena Zaytseva Inszenierung: Dmitri Tcherniakov Szenenbild: Bühnenbild: Dimitri Tcherniakov Dirigent: Emmanuelle Haïm Untertitel, Stereo
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