ARTE
ARTE Mi. 26.08.
Doku
Renie ist Mit-Initiatorin der Landrechteabkommen der Inuvialuit. Cousin Mervyn arbeitet für Parks Canada. RB
Der Firth River fließt vom Arktischen Meer in den Ivvavik-Nationalpark. RB
Moschusochsen sind typische Bewohner des Ivvavik-Nationalparks. RB
Die Kleinstadt Tuktoyaktuk droht unterzugehen. Das Meer und die Erosion verschlingen das Land. RB

Kanadas Nationalparks

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Ivvavik

  • D, CDN 2023
  • 43'
Natur und Umwelt Der Ivvavik-Nationalpark liegt hoch über dem Polarkreis und fernab jeder modernen Zivilisation. Gegründet wurde er, um den Geburtsort der größten Karibuherde der Erde zu schützen, aber er repräsentiert auch den Ursprung der indigenen Bevölkerung der Arktis und ist damit der einzige Nationalpark Kanadas, in dem Naturschutz und der Schutz des indigenen Erbes gleichgestellt sind.

Inhalt

Der Ivvavik-Nationalpark liegt hoch über dem Polarkreis, im äußersten Nordwesten des Territoriums Yukon und fernab jeder modernen Zivilisation. Er umfasst eine Fläche von fast 10.000 Quadratkilometern, ist mehr als die Hälfte des Jahres von Schnee und Eis bedeckt, und gilt als das Kronjuwel unter den kanadischen Nationalparks. Seine Gründung als Nationalpark verdankt er der größten Karibuherde der Erde, die hier seit Jahrhunderten ihre Jungen zur Welt bringt. Aber der Ivvavik repräsentiert auch den kulturellen Geburtsort der indigenen Bevölkerung der Arktis, die hier bereits vor mehr als 10.000 Jahren als Jäger und Sammler lebten. So ist er der einzige Nationalpark Kanadas, in dem Naturschutz und der Schutz des kulturellen indigenen Erbes gleichgestellt sind. Jerry und Verna Arey, Renie Arey und Mervyn Joe erzählen im Ivvavik von ihrer tiefen emotionalen und kulturellen Verbindung zum Park und davon, wie viel er den Inuvialuit bedeutet. Die Ökologin Colleen Anderson untersucht die Vegetation im Park, die Rückschlüsse auf das Migrationsverhalten der Karibus ermöglicht. Nirgendwo auf der Welt sind die Auswirkungen des Klimawandels so sicht- und erlebbar wie in der Arktis in und um den Ivvavik-Nationalpark. Klimaforscher Dustin Whalen und die Geologinnen Alice Wilson und Celtie Ferguson untersuchen deshalb schon seit Jahren das Abschmelzen des Permafrosts, der für das Leben im hohen Norden lebenswichtig ist.

Sendungsinfos

Regie: Anna Steuber, Viktor Apfelbacher Untertitel, Stereo
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