ARTE
ARTE Fr. 07.08.
Doku
Produzentin Faith Musembi (li.) und Kameramann Justin Purefoy (re.) brauchen viel Geduld, vor allem um Bilder von den jungen Afrikanischen Wildhunden einzufangen. ARTE F
Kameramann Justin Purefoy platziert sich möglichst nah am Ufer der Wasserstelle. ARTE F
Für die Dokumentationsreihe wurde eine der am besten erforschten Elefantenherden des Samburu-Nationalreservats ausgewählt, die für die Dreharbeiten dank der Organisation "Save the Elephants" verfolgt werden kann. ARTE F
Die Afrikanischen Wildhunde werden aufgrund ihres großen Bewegungsradius per GPS-Signal verfolgt. Dies übernimmt ein zweites Kamerateam. ARTE F

Kenia - Dem Regen hinterher

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Making-of

  • 4. Folge
  • GB 2022
  • 43'
Tiere Dem Regen hinterher: Die vierte Folge der Doku-Reihe thematisiert die Dreharbeiten selbst und zeigt die Arbeit mit Artenschützern und zahlreichen Ideengebern. In Samburu hat das Team von "Save the Elephants" ein GPS-Trackingsystem eingerichtet, das das Filmen bestimmter Herden ermöglicht. Auch in Laikipia sind die GPS-Halsbänder wieder sehr hilfreich, hier zur Verfolgung einer Meute von Afrikanischen Wildhunden. Zusätzlich kommt eine Drohne zum Einsatz, um die faszinierende Welt dieser Tiere einzufangen. In Naboisho arbeitet das Team mit Maasai-Fährtenlesern aus der Umgebung bei der Verfolgung einer Gepard-Mutter und ihrer vier Jungen.

Inhalt

Dem Regen hinterher: Die vierte Folge gewährt einen Blick hinter die Kulissen der Dokumentationsreihe. In Samburu erläutert das Team von "Save the Elephants", wie man die Fortbewegung der Tiere mittels GPS-Halsbändern verfolgt. Durch dieses System kann das Drehteam jeden Elefanten einzeln orten. Außerdem patrouillieren Frauen aus der Umgebung auf den üblichen Wegen der Dickhäuter, um drohende Gebietskonflikte zwischen Elefanten und Schäferhunden weitestmöglich vorherzusehen. In Laikipia arbeitet das Dokumentarfilm-Team mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern des Mpala-Forschungszentrums. Sie erstellen eine Langzeitstudie über eine der seltenen, in Nordkenia lebenden Meuten von Afrikanischen Wildhunden. Die Arbeit für das Team gestaltet sich jedoch schwieriger als die mit den Elefanten. Der Grund: Die Wildhunde können nämlich bei der Jagd mehr als 20 Kilometer pro Tag zurücklegen. Um Einblick in deren verborgene Welt zu erhalten, wurden zwei Drehteams gebildet und eine Drohne eingesetzt. Dank des Zusammenspiels von Wissenschaft, Logistik und Tracking-Kenntnissen gelang es, die Flussüberquerung der Wildhunde einzufangen - eine der schönsten Szenen der Serie. In Naboisho haben sich Schäfer der Umgebung zusammengetan, um ein Reservat zu schaffen, in dem wilde Tiere und Vieh harmonisch zusammenleben können. Das Drehteam knüpft schnell Kontakte mit der jungen Gepard-Mutter Kuleta, die ihren Nachwuchs in dieser Dürreperiode zu schützen versucht. Die Folge zeigt auch die Abenteuer des Teams während der ganzen Trockenzeit und fängt das überwältigende Gefühl ein, als endlich wieder Regen fällt und die Region zu neuem Leben erwacht.

Sendungsinfos

Regie: Justin Purefoy Stereo
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