ARTE
ARTE Do. 06.08.
Doku
Auf die grünen Ebenen des Naboisho-Refugiums zieht es nach der Regenzeit viele Tiere zum Grasen. Für den Gepard sind sie eine leichte Beute. ARTE F
Nach der Regenzeit zieht es Gnus, Gazellen und Zebras auf die grünen Ebenen des Naboisho-Refugiums ?- leichte Beute für den Löwen. ARTE F
Die Elefantenherde, von den Forschern die "Königsfamilie" genannt, ist am kenianischen Uaso-Nyiro-Fluss auf Wasser gestoßen. ARTE F
In der üppigen Vegetation an den Ufern des Uaso-Nyiro-Flusses finden die Elefanten nach der Regenzeit genügend Nahrung. ARTE F
Noch hält der Uaso-Nyiro-Fluss in Kenia genügend Wasser für die Elefantenherde um die Matriarchin Anastasia bereit. ARTE F

Kenia - Dem Regen hinterher

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Nach der Sintflut

  • 1. Folge
  • GB 2022
  • 43'
Tiere Wasser - eine rare Ressource, die in Kenias Naturschutzgebieten über Leben und Tod entscheidet. Mit dem Schwinden der Wasservorräte wird der üppig bewachsene Boden zu Staub. Wer überleben will, muss den Niederschlägen folgen. Die Doku-Reihe zeigt die täglichen Kämpfe und Freuden dreier Tierfamilien - Elefanten, Afrikanische Wildhunde und Geparde - über den Zeitraum eines Jahres hinweg. Die Tiere müssen durchhalten, bis es wieder überall grünt. In dieser Folge wird eine Elefantenherde in Samburu vom vorzeitigen Austrocknen eines Flusses überrascht. In Laikipia steht eine Afrikanische Wildhündin unter Druck: Sie muss ihre fünf Jungen trotz zunehmender Trockenheit großziehen. In Naboisho müssen sich die Gepardin Kuleta und ihre vier Jungen gegen eine Hyäne zur Wehr setzen.

Inhalt

In den kenianischen Naturschutzgebieten entscheidet Wasser über Leben und Tod. Dies zeigt sich am Beispiel von drei Tieren, die in der größten Dürre seit 20 Jahren ums nackte Überleben kämpfen. Jede der drei Hauptprotagonistinnen der Doku-Serie führt eine matriarchalisch organisierte Gruppe an. Die Geschichte beginnt unmittelbar nach Ende der Regenzeit. Im Samburu-Nationalreservat führt der Fluss Uaso Nyiro noch ausreichend Wasser und die Elefanten lassen es sich in der sattgrünen Landschaft gut gehen. Doch die Niederschläge waren schwach, und mit der üppigen Vegetation wird es bald vorbei sein. Schnell macht der Wassermangel der "Königsfamilie", wie sie von den Forschenden genannt wird, und anderen Elefantenherden zu schaffen. Anastasia, die Matriarchin des 80 Tiere umfassenden Clans, muss schwierige Entscheidungen treffen, um ihre Herde am Leben zu erhalten. Weiter südlich dagegen, ganz in der Nähe des Nationalparks Maasai Mara, hat es im Naboisho-Refugium stärker geregnet. Fünf Gepardenmännchen versuchen, Gnus zu fangen. Währenddessen schützt die Gepardin Kuleta ihre vier Neugeborenen vor den ständig lauernden Hyänen. In der Nähe des Mount-Kenya-Massivs, auf der Laikipia-Hochebene, kommt die Matriarchin Phoenix, eine Afrikanische Wildhündin, zusammen mit ihren fünf Jungen aus ihrer Höhle. Die Ebene trocknet aus, doch der Nachwuchs kann sich der Meute noch nicht zum Jagen anschließen - für Phoenix und ihre Jungen beginnt ein Wettlauf gegen die Zeit. In Naboisho ist Kuleta erfolgreich von der Jagd zurückgekehrt, doch dann pirscht sich eine Hyäne an sie heran. In Laikipia haben Phoenix' Junge schnelle Fortschritte gemacht und sind zur Meute zurückgekehrt, um der wachsenden Trockenheit zu entfliehen. In Samburu ist der Fluss inzwischen ausgetrocknet und Anastasia beschließt, ihren Clan in die Trockengebiete des Nordens zu führen.

Hintergrund

In den großen Trockenebenen Nordkenias entscheidet Wasser über Leben und Tod. Mit dem Schwinden der Wasservorräte wird der üppig bewachsene Boden zu Staub. Wer überleben will, muss den Niederschlägen folgen. Die Serie zeigt die täglichen Kämpfe und Freuden dreier Tierfamilien - Elefanten, Afrikanische Wildhunde und Geparde - über den Zeitraum eines Jahres hinweg. Die Tiere müssen durchhalten, bis es wieder überall grünt.

Sendungsinfos

Regie: Jackie Savery, Nigel Pope Stereo
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