ARTE
Mi. 25.11.
Info
Küchen der Welt
TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.
Japan: Takoyaki
- F 2026
- 30'
Essen und Trinken
Gebackener Oktopus nach japanischer Art: Takoyaki / Ein Biss'chen Heimat: Seiko, eine Japanerin in Polen / Ran an die Töpfe!
Themen
Gebackener Oktopus nach japanischer Art: Takoyaki: Der Journalist Raphaël Lizambard begibt sich gerne in unbekannte Gefilde. Für die heutige Aufgabe trägt er ein Hachimaki, das traditionelle japanische Stirnband. Das benötigt er für die Zubereitung eines der aktuell beliebtesten japanischen Streetfood-Gerichte: Takoyaki. Unterstützung bekommt er dabei von Chefkoch Katsuo Kamimura. Der Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard verrät, warum Osaka als der "Magen Japans" gilt. Zudem erzählt er von der Leidenschaft Japans für Oktopus und der Entdeckung der Geschmacksrichtung umami durch einen japanischen Chemiker.
Ein Biss'chen Heimat: Seiko, eine Japanerin in Polen: Als Seiko von Japan nach Polen auswanderte, fühlte sie sich anfangs etwas fehl am Platz. Einige Abstecher in polnische Restaurants zeigten ihr jedoch, dass sich die beiden Länder ähnlicher sind, als sie dachte. Die traditionellen Piroggen erinnerten sie beispielsweise sofort an japanische Gyoza. Da in Krakau Oktopus aktuell nur schwer erhältlich ist, bereitet sie heute eine abgewandelte Version von Takoyaki zu.
Ran an die Töpfe!: Appetit bekommen? Hier gibt es ein Takoyaki-Rezept zum Nachkochen. Also: Ran an die Töpfe! ----------------- Takoyaki-Rezept: Zutaten für vier Personen: 2 kleine Oktopusse 120 g Weizenmehl 1/2 Päckchen Backpulver 1 Prise Salz 2 Eier 2 Kombu-Algen 30 g Katsuobushi-Flocken Zubereitung: - Am Vortag die Dashi-Brühe zubereiten. Dafür die Kombu-Algen in heißem Wasser einweichen und über Nacht ziehen lassen. - Die Brühe am nächsten Tag aufkochen und die Katsuobushi-Flocken hinzugeben. Den Herd ausschalten und die Brühe 30 Minuten ziehen lassen, dann abseihen. - Den Oktopus 30 Minuten lang kochen. Gut abspülen und anschließend in sehr feine Stücke schneiden. - Mehl und Backpulver vermischen, die Eier hinzufügen und nach und nach etwas Dashi-Brühe unterrühren, bis ein Teig entsteht, der etwas flüssiger als Pfannkuchenteig ist. - Die Takoyakipfanne auf dem Herd erhitzen. Die Mulden der Pfanne bis zur Hälfte mit Teig füllen, einige Oktopus-Stücke darauf verteilen und mit dem restlichen Teig bedecken. - Sobald die Bällchen goldbraun sind, mit einem Spieß oder zwei Gabeln mit einer schnellen Bewegung wenden. - Mit einem Spieß in die Takoyaki-Bällchen stechen und sie herausheben. Wenn sie am Spieß hängen bleiben, sind sie gar.
Gebackener Oktopus nach japanischer Art: Takoyaki: Der Journalist Raphaël Lizambard begibt sich gerne in unbekannte Gefilde. Für die heutige Aufgabe trägt er ein Hachimaki, das traditionelle japanische Stirnband. Das benötigt er für die Zubereitung eines der aktuell beliebtesten japanischen Streetfood-Gerichte: Takoyaki. Unterstützung bekommt er dabei von Chefkoch Katsuo Kamimura. Der Geograf und Ernährungswissenschaftler Pierre Raffard verrät, warum Osaka als der "Magen Japans" gilt. Zudem erzählt er von der Leidenschaft Japans für Oktopus und der Entdeckung der Geschmacksrichtung umami durch einen japanischen Chemiker.
Ein Biss'chen Heimat: Seiko, eine Japanerin in Polen: Als Seiko von Japan nach Polen auswanderte, fühlte sie sich anfangs etwas fehl am Platz. Einige Abstecher in polnische Restaurants zeigten ihr jedoch, dass sich die beiden Länder ähnlicher sind, als sie dachte. Die traditionellen Piroggen erinnerten sie beispielsweise sofort an japanische Gyoza. Da in Krakau Oktopus aktuell nur schwer erhältlich ist, bereitet sie heute eine abgewandelte Version von Takoyaki zu.
Ran an die Töpfe!: Appetit bekommen? Hier gibt es ein Takoyaki-Rezept zum Nachkochen. Also: Ran an die Töpfe! ----------------- Takoyaki-Rezept: Zutaten für vier Personen: 2 kleine Oktopusse 120 g Weizenmehl 1/2 Päckchen Backpulver 1 Prise Salz 2 Eier 2 Kombu-Algen 30 g Katsuobushi-Flocken Zubereitung: - Am Vortag die Dashi-Brühe zubereiten. Dafür die Kombu-Algen in heißem Wasser einweichen und über Nacht ziehen lassen. - Die Brühe am nächsten Tag aufkochen und die Katsuobushi-Flocken hinzugeben. Den Herd ausschalten und die Brühe 30 Minuten ziehen lassen, dann abseihen. - Den Oktopus 30 Minuten lang kochen. Gut abspülen und anschließend in sehr feine Stücke schneiden. - Mehl und Backpulver vermischen, die Eier hinzufügen und nach und nach etwas Dashi-Brühe unterrühren, bis ein Teig entsteht, der etwas flüssiger als Pfannkuchenteig ist. - Die Takoyakipfanne auf dem Herd erhitzen. Die Mulden der Pfanne bis zur Hälfte mit Teig füllen, einige Oktopus-Stücke darauf verteilen und mit dem restlichen Teig bedecken. - Sobald die Bällchen goldbraun sind, mit einem Spieß oder zwei Gabeln mit einer schnellen Bewegung wenden. - Mit einem Spieß in die Takoyaki-Bällchen stechen und sie herausheben. Wenn sie am Spieß hängen bleiben, sind sie gar.
Sendungsinfos
Moderator: Pierre Raffard
Stereo