ARTE
ARTE Mo. 07.12.
Doku
Patagonien ? die imposanten Anden mit dem eindrucksvollen Perito-Moreno-Gletscher nahe der Stadt El Calafate im Norden Patagoniens ZDF
Sara Hallbauer und Kirsten Nachtigall durchqueren Patagonien mit dem Fahrrad bis ans "Ende der Welt". In nur rund zweieinhalb Wochen wollen sie mit ihren Gravelbikes 1.600 Kilometer bis nach Ushuaia zurücklegen, der südlichsten Großstadt der Welt. ZDF

Mit dem Rad durch Patagonien

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Gegen den Wind

  • D 2025
  • 43'
Tourismus Patagonien - ein Sehnsuchtsziel für Abenteurer! Eine ungezähmte Landschaft der Extreme und großen Kontraste, die sich über den Süden Chiles und Argentiniens erstreckt. Endlose Steppen im Osten gehen in die imposanten Anden mit ihren majestätischen Gletschern über. Bikepacker erleben hier eine atemberaubende Kulisse und Tierwelt. Doch der heftige Wind macht Radfahren zur Qual.

Inhalt

Zwei Frauen durchqueren Patagonien mit dem Fahrrad bis ans "Ende der Welt", nach Feuerland: Sara Hallbauer und Kirsten Nachtigall erfüllen sich mit ihrem gemeinsamen Bikepacking-Abenteuer einen Traum. Sie wollen auf ihren Gravelbikes in nur rund zweieinhalb Wochen 1.600 Kilometer bis nach Ushuaia zurücklegen, der südlichsten Stadt der Welt. Ein Abenteuer mit wild campen und Trinkwasser aus den wenigen Flüssen. Auf die beiden warten grandiose Landschaften, aber auch extreme körperliche Anstrengungen in der Monotonie der Steppe, extreme Wetterbedingungen mit Gegenwind, Schotterpisten und die Gefahr von Stürzen. Ihr Motto: die gute Laune gegen den Wind zu verteidigen! Auf ihrer Reise passieren die beiden die Landschaften Patagoniens: Steppe, Hochgebirge, magellansche Wälder, spektakuläre Küsten. Dort leben Menschen, die sich tagtäglich mit den Gegebenheiten der rauen Natur arrangieren müssen. Im Bergsteigerdorf El Chaltén beteiligt die junge französische Bergökologin Marie die Bürger an Forschungen zu den Gefahren von Gletscherseeüberflutungen. Die windige Steppe wirkt menschenfeindlich, doch einst sahen Einwanderer aus Europa hier ihre Chance und bauten eine blühende Schafzucht auf. So wie die schottischen Gründer der Estancia "Chali Aike". Heute ist der große Boom um das weiße Gold verflogen, doch Traditionen bleiben bestehen. Der Tourismus hat das Leben auch positiv verändert. So werden heute im Nationalpark Torres del Paine Pumas geschützt, während sie einst von den Viehzüchtern abgeschossen wurden.

Sendungsinfos

Regie: Joachim Walther Untertitel, Stereo
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