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ARTE Fr. 20.11.
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Für die Menschen der Qinghai-Tibet-Hochebene spielt das Yak bereits seit langer Zeit eine wichtige Rolle. ARTE F
Für das kälteliebende Yak ist der Klimawandel eine wachsende Bedrohung: Der Bestand der Tiere wird zunehmend kleiner. ARTE F
Luftige Höhen: Die Yakzüchterin Rosula Blanc ist mit ihren Yaks im Eringertal zu Hause. ARTE F
Nicht nur ein Nutztier: In vielen Regionen Indiens wird das Yak auch als Ritualtier gehalten ? es hat eine zentrale Stellung im Leben und Alltag der Menschen. ARTE F
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Muh! Die Geschichte des Hornviehs

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Der Yak erobert das Hochland

  • F 2021
  • 43'
Tiere Der Yak lebt im Hochland von Tibet und im Himalaya. Seine Ausdauer und seine Widerstandsfähigkeit gegenüber extremen Temperaturen sind enorm. Und er ist ein Grundpfeiler des spirituellen Lebens der dort lebenden Menschen. Doch der Klimawandel gefährdet das Überleben der Yaks. Indische Forschende versuchen, das schlecht an niedrige Höhen angepasste Tier zu retten ...

Inhalt

Schon früher wussten die Menschen der Qinghai-Tibet-Hochebene von den Vorzügen der wilden Yaks, die Temperaturen von bis zu minus 40 Grad Celsius aushalten. Sie zähmten und domestizierten die Tiere, um sie als Lasten- und Transporttiere zu nutzen. Mit ihrer Hilfe erschlossen sie neue, hochgelegene Handelsrouten. Daneben lieferte der Yak auch wichtige Rohstoffe und hielt Einzug in das spirituelle und religiöse Leben der Menschen. Im von der Klimaerwärmung geprägten 21. Jahrhundert scheint das Schicksal des kälteliebenden Yaks allerdings besiegelt zu sein. Bei der Wildform ist dies tatsächlich der Fall: Seine Population schrumpft beständig. Die Zukunft des domestizierten Yaks ist dagegen noch ungewiss. In der Region Kaschmir sowie den Bundesstaaten Sikkim und Arunachal Pradesh verehren Völker wie die Monba das Tier, das einen zentralen Stellenwert in ihrem Leben hat. Sie halten es als Nutz- und Ritualtier. Doch die Klimaerwärmung, das schwindende Interesse der jungen Generation an der entbehrungsreichen Wanderweidewirtschaft und das Auftreten von Hybriden aus Yak und Kuh bringen diese Tradition in Gefahr. In Indien forscht das vom Landwirtschaftsministerium gegründete National Research Center on Yak an der Selektion von Tieren, die besonders gut mit äußeren Einflüssen - insbesondere der Klimaerwärmung - und einer bewegungsärmeren Haltungsform zurechtkommen. Außerdem arbeitet das Zentrum an der Erweiterung der genetischen Vielfalt, die vor allem in kleinen Herden sehr begrenzt ist. Seit kurzem trifft man den Yak auch in Europa an: Die Schweizer Alpen gehören zu den wenigen Regionen außerhalb Asiens, in denen sich der Yak dauerhaft anzusiedeln scheint. Er ersetzt hier Rinderrassen, die aufgrund von Leistungszüchtung zu schwer geworden sind, um an den steilen Gebirgshängen zu weiden.

Sendungsinfos

Regie: Xavier Lefebvre Stereo
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