ARTE
ARTE So. 23.08.
Doku
Bauteile wiederverwenden: Alte Spinde dienen als Regal. SR
Zirkuläres Bauen: Teppichreste als Trennwand im Büro SR
Bauen im Bestand: Markthalle Basel SR
Barbara Buser und Eric Honegger sind Gründer des Baubüro in situ. Sie haben sich auf Umnutzungen, Renovierungen und Bauten aus Gebrauchtem spezialisiert. SR
Zirkuläres Bauen: Beim K.118 in Winterthur wurde eine bestehende Lagerhalle mit Elementen aus Abrissgebäuden aufgestockt. SR
Laia Sofia Meier ist Bauteiljägerin: Sie sucht nach gebrauchten Bauteilen. SR

Nachhaltige Architektur

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

baubüro in situ - Die Schönheit des Gebrauchten

  • D 2023
  • 26'
Architektur Bauteile wiederverwenden, bestehende Gebäude umbauen, CO2 sparen. Dafür steht das "baubüro in situ". Die Schweizer Pioniere für klimafreundliches Bauen setzen kreative Impulse gegen die Verschwendung in der Bauwirtschaft. Mit dem K118 in Winterthur liefern sie ein neues, einzigartiges Gebäude in zirkulärer Bauweise.

Inhalt

Im Herzen von Basel schlägt das "baubüro in situ" - Vorreiter für kreative Innovationen im Bereich des klimafreundlichen Bauens. Statt Ressourcen zu verschwenden, hat das Schweizer Team eine Leidenschaft für die Wiederverwendung von Bauteilen und Umgestaltung bestehender Gebäude entwickelt. Ihre neuen Ideen und kreativen Impulse stellen eine wichtige Alternative im Kampf gegen die Bauindustrie dar, die für 40 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes verantwortlich ist. "in situ" wurde von Barbara Buser und Eric Honegger gegründet. Mit großer Expertise entwickeln sie ihre Projekte um bereits vorhandene Gebäude und gebrauchte Bauteile herum und schaffen daraus modernes Design. In diesem Zusammenhang ist sogar ein neues Berufsfeld entstanden: Bauteilejäger oder -jägerinnen. Das Ergebnis sind ästhetisch ansprechende und nachhaltige Gebäude, die signifikant weniger CO2 verbrauchen. Buser und Honegger haben beide längere Zeit in Afrika gelebt und gelernt, wie viel Wertschätzung dort allem entgegengebracht wird, das noch verwendbar ist. Angesichts der Fülle und der hohen Qualität von Baumaterialien in ihrem Heimatland ist es ihnen zutiefst zuwider, wenn Gebäude ohne Not abgerissen und Materialien bestenfalls recycelt, nicht aber wiederverwendet werden. Diese Haltung zeigt sich in all ihren Projekten, sei es die Keimzelle von in situ auf dem Gundeldinger Feld in Basel, einem ehemaligen Industriegelände, sei es das K.118 in Winterthur, bei dem eine bestehende Lagerhalle mit Elementen aus Abrissgebäuden aufgestockt wurde, oder das Werkstattareal, ein Gelände der Schweizer Bahn im Herzen von Zürich.

Sendungsinfos

Regie: Claudia Kuhland, Ralf Breier Untertitel, Stereo
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