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ARTE Do. 26.03.
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Philip K. Dick zog sich immer mehr aus der Gesellschaft zurück. Nur das Schreiben war ihm eine echte Stütze. ARTE France
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Tessa Dick, Witwe und letzte Ehefrau von Philip K. Dick, zeigt Bilder ihres verstorbenen Mannes. ARTE France
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Philip K. Dick und wie er die Welt sah

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • F 2014
  • 56'
Künstlerporträt Die Dokumentation "Philip K. Dick und wie er die Welt sah" lässt das Lebenswerk des herausragenden Science-Fiction-Autors Philip Kindred Dick Revue passieren, der im Jahr 1982 verstarb. Wie kein anderer prophezeite er in seinen fiktionalen Erzählungen den Überwachungs- und Technologiewahn des 21. Jahrhunderts. Seine Romane und Kurzgeschichten dienten als Vorlage für zahlreiche Hollywoodverfilmungen - darunter "Blade Runner" und "Minority Report".

Inhalt

Philip Kindred Dick schrieb zahlreiche Romane und Kurzgeschichten, die als Vorlage für einige Science-Fiction-Klassiker dienten, etwa "Total Recall", "Blade Runner" und "Minority Report". Dicks Werk wird oft mit dem von Franz Kafka, George Orwell oder Isaac Asimov verglichen. Seine Geschichten stehen heute sinnbildlich für die Frage nach dem Wesen und der Realität des Menschseins: Was unterscheidet den Menschen von der Maschine? Während er zu Lebzeiten verkannt wurde, gilt er heute als wohl größter Visionär des digitalen Zeitalters. Weil Dick an Platzangst litt, verließ er nur selten die kalifornische Vorstadt, in der er lebte. Doch in seiner Fantasie reiste er durch unzählige Welten - nicht selten unter dem Einfluss von Amphetaminen. In seinen 45 Romanen und 120 Kurzgeschichten widmete er sich heute sehr aktuellen Themen wie virtuellen Welten, totalitären Gesellschaften, der technologischen Versklavung und Umweltkatastrophen. Anhand eines der wenigen Interviews, in denen Philip K. Dick offen über sein Leben spricht, erforscht diese Dokumentation die Tiefen seiner Gedankenwelt. Zu Wort kommen sein Psychotherapeut, seine Witwe und sein Biograf - dem zufolge Dick einen Großteil seines Lebens damit verbrachte, über "das düstere Gefühl" zu schreiben, "dass all unsere Gewissheiten auf Sand gebaut sind" - und zu ergründen, wer sich hinter einem der größten Science-Fiction-Autoren der Literaturgeschichte verbirgt.

Sendungsinfos

Regie: Yann Coquart Stereo
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