ARTE
ARTE Do. 12.03.
Doku
Das Skelett von T-Rex Trinity besteht aus etwa 50 Prozent Originalknochen. Ein Teil des Skeletts wurde rekonstruiert. ZDF
T-Rex-Skelette sind Publikumsmagneten: Museen erhoffen sich zehntausend neue Besucher durch den Raubsaurier. ZDF

Re:

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Das Geschäft mit Dino-Fossilien

  • 2026
  • 30'
Reportage Das Geschäft mit Dino-Knochen boomt - bei Auktionen bieten Sammler Millionen. Händler wie Christian Link jagen immer neuen Knochen und Rekordsummen hinterher. Der Schweizer will das Skelett des Triceratops "Cera" in New York versteigern. Viele Museen können gegen finanzstarke private Sammler oft nicht mithalten.

Inhalt

Sammler Christian Link zählt zu den bekanntesten Fossilien-Händlern Europas. Der gebürtige Schweizer handelt seit Jahren mit Kuriositäten aller Art: Von Briefen, die auf dem Mond waren, bis zu seltenen Eiern des Elefantenvogels. Seit wenigen Jahren kommen bei ihm auch Überreste von Dinosauriern unter den Hammer. Die Preise für Fossilien erreichen international neue Rekordhöhen. 2023 sorgte Link für Aufsehen, als er ein T-Rex-Skelett für 5,6 Millionen Euro versteigerte. Link arbeitet im Vorfeld der Auktion eng mit Wissenschaftlern zusammen, damit diese die Funde dokumentieren können. Die Kritik, Skelette könnten in Privatsammlungen verschwinden, teilt er nicht. Yolanda Schicker-Siber leitet das beliebte Saurier-Museum im Aathal. Ihre Sammlung ist eine der wertvollsten der Welt. Das meiste hat ihre Familie selbst in den USA ausgegraben. Seit ein paar Jahren sind auch sie im Dino-Knochen-Business. Sie bereiten Auktionen vor, indem sie Knochen präparieren und Gestelle bauen. Auch Nils Knötschke ist Dino-Präparator und bereitet Saurierknochen für Auktionen vor - und er ist immer wieder auf der Suche nach neuen Fund- und Grabungsorten. Knötschke weiß, dass viele paläontologische Grabungen ohne private Geldgeber nicht möglich wären. Museen können sich die Dino-Knochen nicht leisten und sind auf Leihgaben oder Schenkungen angewiesen.
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