ARTE
ARTE Mo. 07.09.
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Coregonen-Tatar: Der seltene Süßwasserfisch wird filetiert und mit roten Zwiebeln, Dill, Zitrone, Salz und Pfeffer gewürzt. Serviert wird er auf estnischem Sauerteigschwarzbrot. ARTE F
Patagonien: Die indigenen Vorfahren der meisten Argentinier ? die Tehuelche ? siedelten ursprünglich in dieser großen Region an der südlichen Spitze Südamerikas. ARTE F
Wandmalerei im Grab des Pharaos Tutanchamun: All jene, die sein Grab öffneten, bezahlten diesen Frevel mit dem Leben - so der Mythos. ARTE F
Landes-de-Bretagne-Schafe: Die lange Zeit verschwunden geglaubte Rasse tauchte irgendwann wieder auf und steht für die traditionelle Landwirtschaft der Region. ARTE F

Stadt Land Kunst

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Patagonien / Bretagne / Ägypten

  • F 2026
  • 46'
Magazin Linda Lorin lädt auf eine Reise an besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Patagonien: Eine Graphic Novel wirft ein neues Licht auf Argentinien / Bretagne: Ein ganz besonderes Schaf / Estland: Karolines und Kairis Coregonen-Tatar / Ägypten: Der Dolch von Tutanchamun

Inhalt

Patagonien: Eine Graphic Novel wirft ein neues Licht auf Argentinien Die meisten Argentinier haben indigene Vorfahren. Dass sie von den Tehuelche abstammen, erfahren viele aber erst spät oder per Zufall. Solche Familiengeschichten dienten der Graphic Novel "Chère Patagonie" als Vorlage. Das von der Kritik gelobte Werk des argentinischen, in Spanien lebenden Autors Jorge González wurde 2011 zunächst in Europa veröffentlicht. In Lateinamerika hingegen erschien es erst 2024. Es konfrontiert Argentinien mit Tatsachen, die manche lieber verheimlichen würden. Im Land wird auch heute noch das von den europäischen Einwanderern etablierte Geschichtsnarrativ bevorzugt. Bretagne: Ein ganz besonderes Schaf Im Morgengrauen muten die nebelverhangenen Höhen der Monts d'Arrée - einer Bergkette in der westlichen Bretagne - beinahe märchenhaft an. Doch statt Märchenwesen lebt hier das endemische "Landes de Bretagne"-Schaf. Die lange Zeit verschwunden geglaubte Rasse tauchte irgendwann wieder auf und steht für die traditionelle Landwirtschaft der Region, die Geschichte der Menschen dieser Gegend und ihre Beziehung zur Natur und den Elementen. Estland: Karolines und Kairis Coregonen-Tatar In Tallinn gibt es bei Karoline und Kairi ein Coregonen-Tatar. Den seltenen Süßwasserfisch filetieren sie entlang der Gräte und vermischen das Fleisch anschließend mit roten Zwiebeln, Dill, Zitrone, Salz und Pfeffer. Serviert wird das Tatar auf estnischem Sauerteigschwarzbrot, das zu jeder Mahlzeit ein Muss ist. Das Tatar isst man in geselliger Runde, meistens mit Volksmusik im Hintergrund. Ägypten: Der Dolch von Tutanchamun Das Tal der Könige birgt viele ungelöste Rätsel rund um die königlichen Gräber, unter ihnen auch das vom mumifizierten Pharao Tutanchamun. All jene, die sein Grab öffneten, bezahlten diesen Frevel mit dem Leben. Beim Fluch des Pharaos mag es sich nur um eine Legende handeln, aber ein weiteres Mysterium beschäftigt die Archäologen schon seit längerem ...

Sendungsinfos

Moderator: Linda Lorin Stereo
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