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ARTE Di. 13.10.
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1863 wird Émile Friant in Nancy geboren: Mit nur 26 Jahren erhielt der schon zu Lebzeiten anerkannte Maler auf der Weltausstellung 1889 die Goldmedaille. ARTE F
Etwa 80 Kilometer nördlich von Edinburgh liegt Arbroath: eine kleine Fischerstadt, in der Geschichte geschrieben wurde. ARTE F

Stadt Land Kunst

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Nancy / Philippinen / Großbritannien

  • F 2026
  • 45'
Magazin Linda Lorin lädt auf eine Reise an vier besondere Orte ein, die sich durch ihr künstlerisches, kulturelles oder landschaftliches Erbe auszeichnen. In dieser Folge: Das naturalistische Nancy von Émile Friant / Das Carabao: Treuer Helfer der philippinischen Bauern / El Salvador: Rinas gefüllte Tortillas / Großbritannien: Schottland macht nicht mit

Themen


Das naturalistische Nancy von Émile Friant: Als Sohn eines Kunstschmieds wuchs der 1863 geborene Emile Friant in bescheidenen Verhältnissen in Nancy auf. Mit nur 26 Jahren erhielt der schon zu Lebzeiten anerkannte Maler auf der Weltausstellung 1889 die Goldmedaille. Künstlerisch blieb Friant dem Naturalismus treu - den impressionistischen, fauvistischen oder gar kubischen Strömungen der Avantgarde folgte er nicht; vielmehr schuf er in seinen Gemälden nahezu fotografische Präzision. Seine Hauptmotive sind häusliche Alltagsszenen aus Nancy.

Das Carabao: Treuer Helfer der philippinischen Bauern: Im Schlamm der philippinischen Reisfelder suhlt sich ein gebuckelter, schiefergrauer Riese mit nach hinten gekrümmten Hörnern im Schlamm: der Carabao-Wasserbüffel. Dieses "Bad" hat gleich zwei Vorteile: Das Carabao reguliert damit seine Körpertemperatur und der Schlamm bietet Schutz vor Insekten. Die Tiere sind nicht aus dem philippinischen Landschaftsbild wegzudenken und gelten als Wahrzeichen des Landes. Zwar gibt es Wasserbüffel auch in anderen asiatischen Ländern, aber die Carabao-Art ist hauptsächlich auf dem Philippinen-Archipel heimisch, das mehr als 7.000 Inseln zählt. Das Land beschleunigt zwar seine Modernisierung, aber das Carabao stört das kaum.

El Salvador: Rinas gefüllte Tortillas: In Lourdes bereitet Rina Pupusas zu, das Nationalgericht von El Salvador. Dafür knetet sie Reismehl und Wasser zu einem Teig. Ihre Nichte formt daraus die Tortillas, denn darin ist sie unschlagbar. Anschließend füllt sie die Teigtaschen mit Käse, Kürbis, Kidneybohnen und frittiertem Fleisch und schiebt sie in den Ofen. Die Pupusas werden mit Salat serviert und traditionell mit der Hand gegessen.

Großbritannien: Schottland macht nicht mit: Etwa 80 Kilometer nördlich von Edinburgh liegt Arbroath: eine kleine Fischerstadt, in der Geschichte geschrieben wurde. Die Abtei, der an der windigen Nordseeküste gelegenen Kleinstadt wurde zum Schauplatz eines Ereignisses, das die Identität Schottlands prägte und den Papst selbst einbezog.

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Moderator: Linda Lorin Stereo
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