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ARTE Sa. 22.08.
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Die indische Rapperin Saniya MQ rappt über das, was sie kennt: Diskriminierung, Druck und das Gefühl, nicht dazuzugehören. ZDF
Software-Entwicklerin und Model Seema Hari nutzt ihre Social-Media-Präsenz, um über Diskriminierung in Indien aufzuklären. ZDF
Modedesigner Sudheer Rajbhar in Dharavi, dem größten Slum Indiens ZDF
2022 ließen indische Behörden das Haus von Afreen Fatima ohne ordentliches Verfahren abreißen. ZDF
Die indische Rapperin Saniya MQ rappt über das, was sie kennt: Diskriminierung, Druck, und das Gefühl, nicht dazuzugehören. ZDF
Sänger Prem Krishnavanshi macht "Hindutva-Pop" ? Pop für den Hindu-Nationalismus. ZDF
Schicke Hochhäuser neben Slums: Während die Mittelschicht in Indien wächst, bleiben große Teile der Bevölkerung abgehängt. ZDF

Tracks East

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Indien, zwischen Aufschwung und Fanatismus

  • D 2026
  • 30'
Magazin Unter Premier Modi blüht die indische Wirtschaft auf. Nicht nur der Westen, auch Putin und Xi schätzen Indien als Partner. Doch die "größte Demokratie der Welt" weist Risse auf. Die Spannungen zwischen Hindus und Muslimen wachsen. Öl ins Feuer gießen auch Hindutva-Pop-Sänger wie Prem Krishnavanshi. Die muslimische Rapperin Saniya MQ hält selbstbewusst dagegen.

Inhalt

In Indiens Metropolen wird der Aufschwung sichtbar: Malls und Bürotürme schießen empor, internationale Konzerne siedeln sich an, die Mittelklasse wächst. Doch die Gegensätze bleiben extrem: Gated Communities und Slums liegen oft nur wenige Meter auseinander. Sudheer Rajbhar kennt sich in beiden Welten aus: Mit seinem Label Chamar Studio stellt er bei der Art Miami und der Fashion Week in Delhi aus. Produziert werden seine angesagten Taschen in Dharavi, dem größten Slum Indiens. Hier hat Sudheer Rajbhar selbst lange gelebt. Er ist Dalit, gehört also der untersten Kaste in Indien an und hat es trotzdem nach oben geschafft. Modi ruft immer wieder zu einem Ende der Kasten-Diskriminierung auf. Gleichzeitig propagieren der Premier und seine Partei BJP die Idee eines Hindu-Nationalstaats. Muslime werden häufig verunglimpft. Über Bollywood-Filme und Popmusik sickert die Ideologie in die breite Gesellschaft. Der Sänger Prem Krishnavanshi macht Hindutva-Pop: Er verwandelt anti-muslimischen Hass in überdrehte Popsongs. Doch gegen die Diskriminierung, die auch immer wieder in Gewalt mündet, regt sich Widerstand. Die Rapperin Saniya MQ nutzt Musik und Poesie, um zu protestieren. Die muslimische Aktivistin Afreen Fatima musste erleben, wie das Haus ihrer Familie von Bulldozern plattgemacht wurde - sie vermutet dahinter eine Strafe für das politische Engagement ihres Vaters. Die Stimmen der beiden jungen Frauen erzählen vom Kampf um Gleichberechtigung.

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