ARTE
ARTE So. 22.11.
Doku
Lorenz Maroldt, Herausgeber des Tagesspiegels: Im Henry-Ford-Bau vor der Galerie berühmter Absolventen erinnert er sich an sein Studium der Politikwissenschaften an der Freien Universität in den 1980er Jahren. NDR
Fassade der sogenannten Rostlaube, des zentralen Gebäudes der Freien Universität Berlin NDR
Lesesaal der Philologischen Bibliothek der Freien Universität Berlin (Architekt: Sir Norman Foster) NDR
Günter M. Ziegler, der Präsident der Freien Universität Berlin, hält eine Rede für die Teilnehmer des Campus-Runs. NDR
Karem Lucrezia Samanez Dalguerre (li.) aus Peru interviewt Felipe Vásquez Cevallos (re.) aus Brasilien für ihren Videoblog: Sie porträtiert ausländische Studierende an der Freien Universität Berlin. NDR
Der Botanische Garten ist eine Zentraleinrichtung der Freien Universität Berlin. Er ist über hundert Jahre alt und heute ein Zentrum der Biodiversitätsforschung. Wichtig ist die Saatgutbank für Wildpflanzen, hier werden gefährdete Arten bewahrt. NDR
Birgit Rehse, die Leiterin des Universitätsarchivs, mit der Filmbüchse des Schwarz-Weiß-Filmes von 1949: "Eine freie Universität". Darin geht es um die schweren Startbedingungen der gerade gegründeten Universität. NDR

Universitäten der Welt

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Freie Universität Berlin

  • D, F 2026
  • 26'
Doku-Reihe Am Rande Berlins im Villenvorort Dahlem liegt der Campus der Freien Universität Berlin (FU Berlin). Ihre Gründung im Jahr 1948 war auch eine Antwort auf die Verfolgung systemkritischer Studierende an der Universität Unter den Linden, die damals im sowjetischen Sektor des geteilten Berlins lag. Heute gehört die Uni zu den wissenschaftlichen Top-Adressen.

Inhalt

Als die Freie Universität Berlin im Jahr 1948 gegründet wurde, wollte man auch ein Zeichen setzen für die Demokratie und die Meinungsfreiheit - als Antwort auf den Kalten Krieg. Ihre Gründung war nach eigenen Angaben auch eine Antwort auf die Verfolgung systemkritischer Studierende an der Universität Unter den Linden, die damals im sowjetischen Sektor des geteilten Berlins lag. Heute gehört die Freie Universität mit ihrem Campus im Villenvorort Dahlem zu den wissenschaftlichen Top-Adressen, sie zählt zu den Exzellenz-Universitäten in Deutschland. Hier arbeiten und forschen Menschen aus der ganzen Welt. Universitätspräsident Günter M. Ziegler hebt hervor, wie wichtig der Begriff der "Freiheit" für diese Universität war. Der erste und bis heute stilprägende Neubau der Universität, der "Henry-Ford-Bau", entstand mit amerikanischem Geld auf Grundstücken der Stadt Berlin. Erklärtes Ziel war es, dem demokratischen Neuanfang Deutschlands und Berlins ein Denkmal zu setzen. Die Demokratie selbst sollte der Baumeister sein. Licht und Transparenz sollten die Köpfe der Studierenden prägen. Lorenz Maroldt, Herausgeber des "Tagesspiegel", hat in den 1980er Jahren an der Freien Universität Politik studiert und erinnert an die wenig US-freundliche Atmosphäre, die damals dort herrschte. Schriftsteller Jonathan Franzen blickt zurück auf Vorlesungen, die eher Sit-ins und Protestveranstaltungen waren. Heute wird das Studium an der Freien Universität geprägt durch die Internationalität und die Weltoffenheit, wie die NDR/ARTE-Doku atmosphärisch zeigt.

Sendungsinfos

Fernsehregie: Sabine Carbon, Felix Oehler Untertitel, Stereo
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