ARTE
ARTE So. 15.11.
Doku
Interdisziplinarität wird in Stanford großgeschrieben. Jennifer Maier (li.), Postdoc in Mechanical Engineering, bereitet einen sportmedizinischen Versuch zur Biomechanik des Schultergelenks vor. NDR
Die Studierenden Vayana Stoyanova, Owen Rowe und Lily O'Brien auf dem Main Quad, dem ältesten Teil der Stanford University NDR
Tamish Pulappadi studiert Musik und Informatik. In seinem Zimmer im Studentenwohnheim komponiert er. NDR
Die Stanford University bietet den Studierenden viele Möglichkeiten: Tamish Pulappadi (2.v.l.) mit seinen Kommilitonen in einem der exzellent ausgestatteten Übungsräume auf dem Campus. NDR
Nobelpreisträger Thomas Südhof (Mi.) und sein Team erforschen an der Stanford University die Funktionen des Gehirns: speziell die Synapsen, die über Neurotransmitter die Kommunikation der Gehirnzellen ermöglichen. NDR
Top-Athleten und Spitzenforschung: Im Sportmedizinischen Labor der Stanford University kommt beides zusammen. Im Human Performance Lab werden die Bewegungen der Volleyballspielerin detailliert analysiert und optimiert. NDR
Der Main Quad, das Zentrum der Stanford University. Im Hintergrund der Hoover Tower NDR

Universitäten der Welt

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Stanford University

  • D, F 2026
  • 26'
Doku-Reihe Stanford, das ist kalifornischer Lebensstil gepaart mit dem Willen, immer ganz vorne dabei zu sein. 1939 wurde das Silicon Valley in einer Garage geboren. Zwei Stanford-Studenten gründeten Hewlett-Packard. Seitdem kann die Stanford University als schlagendes Herz, als Inkubator, der das kalifornische Wirtschaftswunder erst möglich machte, verstanden werden.

Inhalt

Die Google-Gründer Larry Page und Sergey Brin haben sich an der Stanford University kennengelernt. Es sind nicht nur die Palmenalleen und die Architektur, die die Gegend so anziehend machen. Die Universität war von Anfang an ein Emanzipationsprojekt. Condoleezza Rice besetzte als Professorin gleich ein klassisches Männerthema, internationale Beziehungen im Kalten Krieg, und erklomm die Karriereleiter bis zur Außenministerin der USA. Viele Superstars haben in Stanford begonnen, so auch die Golflegende Tiger Woods. Mit einem Golf-Stipendium studierte er zwei Jahre lang Wirtschaft in Stanford und trainierte natürlich auf dem hauseigenen Golfplatz. Die Stanford University wurde 1885 quasi im Nirgendwo gegründet, auf einer Ranch etwa 55 Kilometer südlich von San Francisco. Leland Stanford war durch den kalifornischen Goldrausch und später durch Eisenbahnen reich geworden. Heute profitieren davon Studierende aus aller Welt. Die Dokumentation zeigt, wie etwa der virtuose Gitarrist Tamish Pulappadi aus Bangalore sein Talent als Musiker mit seinem Interesse für Computer Science und Business verbinden kann. Und es ist keineswegs so, dass Stanford nur Computernerds hervorbrächte. Und Michaela Hulstyn, Associate Director of Structured Liberal Education, erklärt, dass alle Lehrenden und Studierenden in Stanford im Grunde am gleichen Projekt arbeiteten: herausfinden, wie man besser leben sollte.

Sendungsinfos

Fernsehregie: Sabine Carbon, Felix Oehler Untertitel, Stereo
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