ARTE
ARTE Di. 24.11.
Doku
In der Blauhöhle befindet sich ein unterirdisches Wasserparadies ? eine eigene Welt, geformt vom stetigen Fluss des Wassers. MDR
Auf der Schwäbischen Alb verschwindet Wasser schnell im porösen Untergrund, um kilometerweit entfernt an leuchtenden Quellaugen wieder zutage zu treten. MDR
Mit Schlauchbooten überqueren die Forscher den See im Höhlensystem des Mörikedoms. Er ist mit 100 Metern Länge der größte unterirdische See Deutschlands. MDR
Andreas Kücha zählt zu Deutschlands renommiertesten Höhlenforschern. MDR

Wasserparadiese in Europa

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Der Blautopf

  • D 2026
  • 43'
Landschaftsbild Tiefblau schimmert der Blautopf in der Landschaft der Schwäbischen Alb. Es ist eine Karstquelle, die tiefblau schimmert und an ihrem Grund in eines der spektakulärsten Höhlensysteme Europas führt. Mit domgleichen Hohlräumen, unterirdischen Seen und einer Gesamtlänge von 18 Kilometern. Ein Forscherteam sucht in der Blauhöhle nach einer Verbindung zu etwas noch Größerem.

Inhalt

In der Schwäbischen Alb, ganz in der Nähe des Städtchens Blaubeuren, liegt eine sagenumwobene Quelle: der Blautopf. Der Name der Karstquelle geht auf ihre intensive Farbe zurück. Die mythenumwobene Quelle schimmert tiefblau und scheint bodenlos. Doch am Grund des Quelltopfes, in 21 Metern Tiefe, öffnet sich ein Zugang zu einem wahrhaften Geheimnis: zu einem der spektakulärsten Höhlensysteme Europas. Durch die Düse, einem Nadelöhr mit gefährlicher Gegenströmung, führt ein Unterwassergang vom Grund des Blautopfes in eine fantastisch anmutende Unterwelt. Mit hallengroßen Hohlräumen, bizarren Tropfsteinformationen, dem größten unterirdischen See Deutschlands. Nur einige wenige Forscher dürfen in die Blauhöhle, die noch nicht vollständig erkundet ist. Diesmal taucht Höhlenforscher Andreas Kücha mit seinem Team in die geheimnisvolle Unterwelt, um eine vermutete Verbindung zu einer benachbarten Höhle im Karstgebirge der Schwäbischen Alb zu finden. Eine Verbindung zur Hessenhauhöhle. Zwei Tage lang sind die Speläologen unterwegs, mal tauchend, mal im Schlauchboot. Zwängen sich durch lehmige Gänge und Spalten. Übernachten in tiefster Dunkelheit. Führt ihre Suche zum Erfolg, würde der Blautopf das Tor zum größten Höhlenkomplex Deutschlands werden.

Sendungsinfos

Regie: Gordian Arneth Untertitel, Stereo
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