ARTE
ARTE Di. 18.08.
Doku
Kathedralen aus Sandstein: Der Talampaya-Nationalpark steht als UNESCO-Weltnaturerbe unter Schutz. WDR
Die Flamingos ernähren sich von Mikroorganismen, die im Wasser der Salzseen im Andenhochland leben. WDR
Ein verendetes Guanako ist für den Patagonischen Fuchs die Gelegenheit, richtig satt zu werden. WDR
Der Perito-Moreno-Gletscher am Lago Argentino: An der Abbruchkante ragen die Eismassen 80 Meter in die Höhe. WDR
Salzseen im Andenhochland sind die Heimat von gleich drei Flamingo-Arten. WDR
Ein Puma durchstreift die atemberaubende Bergwelt der Anden auf der Suche nach Nahrung: Die Raubkatzen stehen in Argentiniens Bergen und Steppen an der Spitze der Nahrungskette. WDR

Wildes Argentinien

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Berge und Steppen

  • D 2022
  • 43'
Landschaftsbild In Argentiniens einzigartiger Wildnis ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben - für Jäger wie Gejagte. Ein Pumaweibchen geht bis an ihr Äußerstes, um ihre Jungen zu ernähren, und eine Vogelspinne wehrt sich mit außergewöhnlichen Mitteln gegen Fressfeinde. Das Leben in Argentiniens Bergwelt und kargen Steppen erfordert Mut, Ausdauer und Kreativität.

Inhalt

Wie ein steinernes Rückgrat ziehen sich die Anden durch den Westen Argentiniens. Sie sind das Reich des Pumas. Die anmutige Raubkatze durchstreift die atemberaubende Bergwelt auf der Suche nach Beute. Sie steht an der Spitze der Nahrungskette, doch Beute ist nicht leicht zu finden. In Höhen von über 4.000 Meter ist nicht nur Nahrung, sondern auch Sauerstoff knapp. Um hier zu überleben, haben einige Tiere besondere Strategien entwickelt: Flamingos verfügen über ein eingebautes Filtersystem, das ihnen erlaubt, sich von Kleinstlebewesen im hochgiftigen Wasser zu ernähren. Und auch Bergviscachas sind nicht wählerisch: Um mit der knappen Nahrung ihres kargen Lebensraumes auszukommen, fressen die Nager ihren eigenen Kot. Zu den Füßen des knapp 7.000 Meter hohen Aconcagua erstrecken sich die endlosen Weiten der argentinischen Pampa. Das Grasland ist die Heimat der Großen Maras, die ihre Jungen in unterirdischen Bauen zu Welt bringen. Am Rand der Steppe hat sich über Millionen von Jahren eine Wüste aus Stein geformt: der Nationalpark Talampaya. Patagonien am südlichen Ende Argentiniens ist bekannt für sein raues Wetter, seine schroffen Berge und seine mächtigen Gletscher. Regelmäßig brechen Eismassen, so groß wie Kathedralen, von der 70 Meter hohen Kante des Perito Moreno. Lange galt der Perito Moreno als einer der wenigen großen Gletscher, die nicht schrumpften, mittlerweile zieht auch er sich zurück. Das Leben in Argentiniens Bergen und Steppen erfordert Mut, Ausdauer und Kreativität. In dieser einzigartigen Wildnis ist jeder Tag ein Kampf ums Überleben.

Sendungsinfos

Regie: Christian Baumeister, Moritz Mayerle Untertitel, Hörfilm, Stereo
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