ARTE
ARTE Di. 16.06.
Doku
Der junge französische Landwirt Rémi Dupouy macht sich auf eine Reise durch Süditalien, wo bis heute bestimmte traditionelle Rassen von Ziegen, Schweinen, Hofhunden und Kühen in Einklang mit der Natur gezüchtet werden. ARTE F
Die italienische Hirtin Marina erklärt Rémi die Besonderheiten einer freilebenden Schafherde - eine jener authentischen Begegnungen, die unserer Beziehung zu Natur und Tieren eine neue Perspektive geben. ARTE F
Das Landaise-Schaf ist eine jener alten Nutztierrassen, die zwar weniger produktiv, dafür aber perfekt an die Lebensräume im Südwesten Frankreichs angepasst sind. Landwirt Rémi ist überzeugt, dass die Zukunft der Tierhaltung in solchen Rassen liegt. ARTE F
Im Nationalpark Circeo bewundert Rémi Büffel, aus deren Milch zwei engagierte Züchter Mozzarella herstellen ? dabei wird stets auf das Wohl der Tiere geachtet. ARTE F

Zurück zu den Wurzeln - Alte Nutztierrassen in Italien

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • F 2025
  • 53'
Dokumentation Der junge französische Züchter Rémi Dupouy will vergessene Nutztierrassen wiederbeleben: robuste Tiere, die zwar weniger produktiv, dafür aber perfekt an das Leben im Freien angepasst sind. In Frankreich sind diese Rassen seit der Nachkriegszeit verpönt, deshalb reist Rémi nach Italien, wo sie nach wie vor gezüchtet werden.

Inhalt

Rémi Dupouy züchtet eine besondere, ursprüngliche Rasse von Herdenschutzhunden. Außerdem widmet er sich der Erhaltung alter Nutztierrassen. Zu seinen weiteren Schützlingen zählen Schafe aus der französischen Region Landes sowie Pyrenäenziegen und Bresse-Gauloise-Hühner. Der junge Landwirt hat es sich zur Aufgabe gemacht, sie gesund zu halten und zu züchten, damit diese Tiere, die perfekt an die Lebensräume im Südwesten Frankreichs angepasst sind, nicht aussterben. Rémi ist überzeugt, dass die Tierhaltung der Zukunft auf der Nutzung alter Freilandrassen beruht. Er macht sich auf eine Reise durch Süditalien, wo bis heute bestimmte traditionelle Rassen von Ziegen, Schweinen, Hofhunden und Kühen in Einklang mit der Natur gezüchtet werden. Sein Weg führt ihn von Kalabrien bis in die Abruzzen. In der Abgeschiedenheit der kalabrischen Bergwelt lernt Rémi bei der Züchterin Carolina die Aspromonte-Ziege kennen, eine alte Rasse, die praktisch frei weidet und dazu beiträgt, offene Landschaften zu erhalten, die für die Artenvielfalt unverzichtbar sind. Unterwegs macht Rémi Halt bei Filippo, einem Züchter, dem es gelungen ist, eine Hunderasse vor dem Aussterben zu bewahren: den Pastore Calabrese. Der Herdenschutzhund ist perfekt an das zerklüftete Gelände angepasst und spielt eine entscheidende Rolle im Zusammenleben mit Raubtieren wie dem Wolf. In den Abruzzen begleitet Rémi Federico und seine Podolica-Kühe beim Almabtrieb. Die Wanderweidewirtschaft stärkt das Band zwischen den Menschen und ihrer Heimat und ermöglicht es den Tieren, im Freien zu leben, fernab von den Zwängen der Massentierhaltung. Im Nationalpark Circeo bewundert Rémi Büffel, die es sich im Wasser der Sümpfe gut gehen lassen. Stefano und Adamo, zwei engagierte Züchter, stellen aus ihrer Milch Mozzarella her und haben dabei stets das Tierwohl im Blick. Mit atemberaubenden Landschaften und authentischen Begegnungen verleiht der Film unserer Beziehung zu Natur und Tieren neuen Sinn und lässt uns über die Landwirtschaft von morgen nachdenken.

Sendungsinfos

Regie: Aurélie Saillard, Jérémy Frey Stereo
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