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BR Mi. 11.02.
Doku
Die beeindruckende "Rote Eruption" des Eyjafjallajökull im März 2010 überrascht selbst die vulkanerfahrenen Isländer. Etwa alle fünf Jahre bricht auf der Insel ein Vulkan aus. Bayerischer Rundfunk
Polarfuchsjunge im isländischen Frühling. Die verspielten Fuchskinder werden in der Regel von beiden Eltern versorgt. Bayerischer Rundfunk
Von Frühjahr bis Herbst dürfen die meisten Islandpferde frei in Herden über die Insel ziehen. Das stärkt die Ausdauer und die Intelligenz und formt den robusten Charakter der kleinen Pferde. Bayerischer Rundfunk
Die Aschewolke des Eyjafjallajökull legt nicht nur den europäischen Flugverkehr lahm, sondern begräbt auch große Flächen Islands unter giftigem Staub. Bayerischer Rundfunk
Ende März 2010 beginnt der Vulkanausbruch des Eyjafjallajökull mit einer "Roten Eruption". Glühende Lava ergießt sich aus einem langen Felsspalt ins Tal. Bayerischer Rundfunk
Im April 2010 überrascht der isländische Eyjafjallajökull mit einer gewaltigen Ascheeruption, die wochenlang anhält und den europäischen Flugverkehr komplett lahmlegt. Bayerischer Rundfunk
Im Durchschnitt alle fünf Jahre bricht auf Island ein Vulkan aus. Als im März 2010 der Eyjafjallajökull ausbricht, waren bereits zehn Jahre seit der letzten Eruption vergangen. Bayerischer Rundfunk
Noch ruht der Vulkan Katla. Experten befürchten jedoch einen baldigen Ausbruch des Vulkans, der in der Vergangenheit jeweils kurz nach dem Eyjafjallajökull ausbrach. Bayerischer Rundfunk
Polarfüchse wiegen nur etwa dreieinhalb Kilo. Im Winter hält ihr extrem dichter Pelz die kleinen Tiere warm und verhindert Energieverluste. Bayerischer Rundfunk
Die ersten Polarfüchse kamen vor etwa 10.000 Jahren auf Eisschollen nach Island. Bayerischer Rundfunk

Abenteuer Wildnis

Wildes Skandinavien - Island

  • D 2011
  • 43'
Landschaftsbild Filmemacher Tobias Mennle gibt Einblicke in Tierwelt und Naturschauspiele Islands.

Inhalt

Island - vor 17 Millionen Jahren formten gewaltige Eruptionen die Insel im Nordatlantik mit ihren zerklüfteten Bergen, zahlreichen Wasserfällen und rund 200 Vulkanen. Landsäugetiere gibt es nur wenige. Die ersten Polarfüchse kamen auf Eisschollen treibend vor rund 10.000 Jahren nach Island. Zwei Jahre lang folgte Filmemacher Tobias Mennle den Füchsen. Er filmt ihr stürmisches Liebesspiel, die Aufzucht der Jungen im Bau und ist dabei, als die Jungfüchse zum ersten Mal auf Jagd gehen. Erst vor gut 1.000 Jahren gelangten die berühmten Islandpferde an Bord norwegischer Wikingerschiffe auf die Insel. Mittlerweile ist die ursprüngliche Pferderasse streng geschützt. Berühmt ist Island auch für seine Seevogelkolonien. In steil abfallenden Klippen brüten Dreizehenmöwen, Papageientaucher und Dickschnabellummen. Eines der größten Naturwunder Islands ist die Silfra-Spalte. Ein bis zu 40 Meter tiefer Canyon, der die Insel in zwei Hälften teilt. Die Silfra-Spalte ist gefüllt mit dem wohl klarsten Wasser der Welt. Am Ende des gigantischen Grabenbruchs füllt es eine blau schimmernde Lagune von einmaliger Schönheit. Eisige Gletscher, kochend heiße Geysire und dampfende Fumarolen kann man auf Island jeden Tag beobachten. Zu einem Vulkanausbruch aber kommt es seltener - zuletzt im März 2010: Entlang einer riesigen Spalte stieß der Eyjafjallajökull über Wochen große Mengen Lava aus und legte mit riesigen Aschewolken Europas Flugverkehr lahm.

Sendungsinfos

VPS: 11.02.2026 11:50, Untertitel, Stereo
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