BR
Mo. 04.05.
Doku
Unkraut
Libelle, Salamander und Kreuzotter: Leben im Feuchtgebiet
- D 2025
- 29'
Natur und Umwelt
Klima, Artensterben, Umwelt: Die "Unkraut"-Reportage zeigt, was das konkret in Bayern mit sich bringt. Außerdem: gute Ideen für mehr Klimaschutz, und warum es sich lohnt, sich für die Natur einzusetzen.
Inhalt
Feuchtgebiete gehören zu den besonders bedrohten Lebensräumen. Sie gehen derzeit dreimal schneller verloren als Wälder. Dort, wo es aber noch versteckte Weiher, verwunschene Quellen und nasse Wiesen gibt, findet sich eine erstaunliche Artenvielfalt. Libellen, Kreuzottern, Salamander und viele andere bedrohte Pflanzen und Tiere brauchen genau diese Welt zwischen trocken und nass.
Libellenlarven leben bis zu vier Jahre im Wasser, bevor sie schlüpfen. Während dieser Verwandlung sind sie sehr verletzlich. Denn sie können nicht mehr zurück ins Wasser, aber sie können auch noch nicht fliegen.
Auch die scheue Kreuzotter findet in naturnahen Feuchtgebieten Rückzugsräume, in denen sie sonnenbaden, jagen und überwintern kann. Der Feuersalamander wiederum liebt schattige, feuchte Wälder mit quellfrischen Bächen - Bedingungen, wie sie nur noch selten zu finden sind.
Viele Feuchtgebiete sind bedroht durch Entwässerung, Bebauung und Klimawandel. Ihr Schutz ist essenziell. Nicht nur für seltene Tierarten, sondern auch für den Menschen. Denn Feuchtgebiete speichern Wasser, reinigen es und bieten natürlichen Hochwasserschutz.
Sendungsinfos
VPS: 04.05.2026 19:00, Untertitel, Stereo
