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HR So. 12.04.
Show

Frank Peter Zimmermann spielt Brahms

Violinkonzert D-Dur, Op.77 von Johannes Brahms

  • 40'
Konzert

Inhalt

Das Violinkonzert D-Dur op. 77 von Johannes Brahms kann mit Fug und Recht als das bemerkenswerteste Violinkonzert der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts bezeichnet werden. Dieser Status kommt ihm deswegen zu, da sich Brahms mit diesem demonstrativ gegen die Tradition der Werke von Geigenakrobaten wie Niccolò Paganini oder Pablo De Sarasate, aber auch der Violinkonzerte Mendelssohns oder Beethovens stellte. Er betrachtete diese Gattung vom symphonischen Standpunkt aus und strebte die perfekte Ergänzung des Orchesters mit dem Solisten an. Integration statt Demonstration. Die Kritik haderte mit dieser Neuerung und verurteilte das Werk als "gegen die Geige komponiert" und "unvirtuos", da dem Solisten nicht genügend Freiraum zum Brillieren gegeben würde. Dies bedeutet aber mitnichten, dass Brahms Violinkonzert simpel zu spielen wäre. Alleine der erste Satz ist mit der längste Satz in der Violinliteratur.

Sendungsinfos

Mitwirkende: Symphonieorchesters des Bayerischen Rundfunks musik. Leitung: Mariss Jansons Solist: Frank-Peter Zimmermann Stereo
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