NDR
NDR Do. 03.09.
Doku
Pistazien sind das Gold von Ägina. Mehr als zehn Prozent der gesamten griechischen Ernte stammen von der kleinen Insel im Saronischen Golf. NDR/Till Lehmann
Über den Dächern von Poros führt Familie Spirtzis das "Cinema Diana", ein Open-Air-Kino direkt am Hafen. Hier kommen vor allem Hollywood-Blockbuster und französische Komödien auf die Leinwand. NDR/Till Lehmann
Hat sein Boot zur Mini-Fähre umgebaut: Lakis Roussos war Fischer, nun schippert er Passagiere und manchmal auch Fracht über die Meerenge zwischen der Insel Poros und dem Festland. NDR/Till Lehmann
Idyllisch und noch nicht so überlaufen: Die Saronischen Inseln liegen abseits der großen Besucherströme, Urlaub machen hier bislang vor allem die Griechen selbst. NDR/Johannes Rudolph
Nicht so bekannt wie Kreta, Santorin oder Mykonos: Dabei haben die Saronischen Inseln alles, was Griechenland ausmacht. Auch spektakuläre Sonnenuntergänge gibt es hier zu bewundern. NDR/Till Lehmann
Griechenland wie aus dem Bilderbuch: Romantische Dörfer mit verträumten Buchten und kleinen Tavernen, sehr typisch für die Saronischen Inseln. NDR/Till Lehmann
Das große Pistazienfest ist der Höhepunkt des Jahres auf Ägina. Und für Familie Makarantzi ein ganz wichtiges Wochenende, denn hier können sie einen Teil ihrer Ernte direkt verkaufen. NDR/Till Lehmann
Eine Passage von gerade mal 300 Metern: Zwischen der Insel Poros und dem Festland pendeln rund um die Uhr Taxi-Boote. NDR/Till Lehmann
36 Grad Wassertemperatur, dazu der Meerblick: Auf der Halbinsel Methana hat Pavlos Chatziperos mit Freunden ein altes Mini-Thermalbad saniert - die Arbeit hat sich gelohnt. NDR/Till Lehmann

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Tourismus

Inhalt

Sie sind noch nicht so bekannt wie Kreta, Santorin oder Mykonos, doch bei den Griechen selbst stehen die Saronischen Inseln längst hoch im Kurs. Geprägt von Vulkanen liegen die sieben Eilande und eine Halbinsel zwischen Athen und dem Peloponnes und haben all das, was das Land ausmacht: antike Tempelanlagen, türkisfarbenes Wasser, kleine Fischerdörfer, gastfreundliche Menschen. Lakis Roussos pendelt mit seinem Taxi-Boot zwischen der Insel Poros und dem Festland. Er ist Teil einer ganzen Armada von Wassertaxis. Gerade mal 300 Meter liegen zwischen den Ufern. Früher war Lakis Fischer. Er hat sein Boot zur Mini-Fähre umgebaut und schippert nun Tag für Tag Passagiere, Waren oder auch mal ein Moped über die Meerenge. Thanassis Makarantzi kämpft auf Ägina mit der Hitze. Ganz vorsichtig muss er die Pistazien von den Ästen seiner 200 Bäume klopfen, die Ernte ist in vollem Gange. Die kleine Insel hat einen großen Anteil an der griechischen Pistazienproduktion. Der Höhepunkt des Jahres ist das große Pistazien-Festival, auf dem auch Familie Makarantzi einen Stand hat. Drei Tage lang wird gefeiert. Auf der Halbinsel Methana versucht Pavlos Chatziperos, ein Stück Kurtradition wiederzubeleben. 2017 mussten die berühmten Thermalbäder wegen Hygienemängeln schließen, daraufhin sanierte Pavlos mit einer Gruppe von Freiwilligen eine antike Quelle direkt am Meer. Und so baden Einheimische und Besucher heute wieder im warmen Wasser - gegen eine kleine Spende. Über den Dächern von Poros führt Familie Spirtzis das Cinema Diana, ein Open-Air-Kino. Alle müssen ran: Tochter Sofia verkauft Zuckerwatte und Popcorn, ihr Bruder Dimitris kümmert sich um Technik und Filmplakate, während Vater Vaggelis auf volle Reihen hofft. Sein Großvater hat das Kino am Hafen einst gegründet, vor ein paar Jahren haben Vaggelis und seine Frau investiert: französische Komödien oder Hollywood-Blockbuster kommen jetzt digital auf die riesige Leinwand. Im Norden Äginas macht Jordan Kanonis Schiffe wieder flott. Er und sein Team reparieren, streichen und improvisieren. Dabei haben sie immer das Wetter im Blick. Jordans Werft ist auch eine Selbsthilfewerkstatt. Fischer Nicos muss sein Boot rechtzeitig wieder seetüchtig bekommen, bevor der Wind dreht. Doch dann springt der Motor nicht an …

Themen


Die Saronischen Inseln - Wo die Griechen Urlaub machen: Sie sind noch nicht so bekannt wie Kreta, Santorin oder Mykonos, doch bei den Griechen selbst stehen die Saronischen Inseln längst hoch im Kurs. Geprägt von Vulkanen liegen die sieben Eilande und eine Halbinsel zwischen Athen und dem Peloponnes und haben all das, was das Land ausmacht: antike Tempelanlagen, türkisfarbenes Wasser, kleine Fischerdörfer, gastfreundliche Menschen. Lakis Roussos pendelt mit seinem Taxi-Boot zwischen der Insel Poros und dem Festland. Er ist Teil einer ganzen Armada von Wassertaxis. Gerade mal 300 Meter liegen zwischen den Ufern. Früher war Lakis Fischer. Er hat sein Boot zur Mini-Fähre umgebaut und schippert nun Tag für Tag Passagiere, Waren oder auch mal ein Moped über die Meerenge. Thanassis Makarantzi kämpft auf Ägina mit der Hitze. Ganz vorsichtig muss er die Pistazien von den Ästen seiner 200 Bäume klopfen, die Ernte ist in vollem Gange. Die kleine Insel hat einen großen Anteil an der griechischen Pistazienproduktion. Der Höhepunkt des Jahres ist das große Pistazien-Festival, auf dem auch Familie Makarantzi einen Stand hat. Drei Tage lang wird gefeiert. Auf der Halbinsel Methana versucht Pavlos Chatziperos, ein Stück Kurtradition wiederzubeleben. 2017 mussten die berühmten Thermalbäder wegen Hygienemängeln schließen, daraufhin sanierte Pavlos mit einer Gruppe von Freiwilligen eine antike Quelle direkt am Meer. Und so baden Einheimische und Be

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Von: Till Lehmann Untertitel, Hörfilm
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