ORF III
ORF III Sa. 25.04.
Doku
Im Bild: Die Strahlenmessung wird in den Wochen nach der Reaktorexplosion zum typischen Bild in Österreich. ORF
Im Bild: Herbert Lackner erinnert sich im Interview an die erste Pressemeldung nach der Reaktorexplosion. ORF
Im Bild: Heinz Fischer versucht im Frühling 1986 klare Daten und Fakten zu den Auswirkungen von Tschernobyl zu bekommen. ORF
Im Bild: Franz Kössler erzählt im Interview wie er die Katastrophe als ORF-Korrespondent in Moskau erlebt hat. ORF
Im Bild: Heinz Fischer, damals Minister für Wissenschaft und Forschung, spricht im Interview über die schwierige Informationslage rund um die Tschernobyl-Katastrophe. ORF
Im Bild: Anlagen im Freien, wie zum Beispiel Schwimmbäder, bleiben in den Wochen nach der Tschernobyl-Katastrophe geschlossen. ORF
Im Bild: In den Wetterberichten wird in den Tagen nach dem Reaktorunfall besonders auf die Windrichtungen aus Tschernobyl geachtet. ORF
Im Bild: Der Reaktor 4 vom Kernkraftwerk Tschernobyl nach der Explosion am 26.4.1986. ORF
Im Bild: Ehemaliger Verteidigungsminister Friedhelm Frischenschlager im Interview. ORF
Im Bild: Die Live-Schaltungen zu ORF-Korrespondent Franz Kössler waren 1986 nicht nur für Österreich, sondern auch für osteuropäische Länder eine wichtige Informationsquelle. ORF

Schicksalstage Österreichs

Die Tschernobyl-Katastrophe

  • 2026
  • 45'
Jetzt LIVE streamen
Zeitgeschichte

Inhalt

Die Folgen des Reaktorunfalls in Tschernobyl 1986 gingen weit über die Grenzen der damaligen Sowjetunion hinaus. In Österreich übertönt der mediale Trubel um Arnold Schwarzeneggers internationaler Traumhochzeit und Kurt Waldheims Wahlkampf um die Bundespräsidentschaft zunächst die dunklen Nachrichten. Erst einige Tage nach dem Unglück sickern die Neuigkeiten über die atomare Wolke durch: Doch die Berichte sind ungenau, widersprüchlich und lückenhaft. Als die UdSSR schließlich westliche Länder um Hilfe bittet, wird deutlich, dass das Ausmaß der Katastrophe viel größer ist als gedacht. Dennoch sagt die Regierung der traditionelle Maiaufmarsch nicht ab - mit fatalen Folgen. Endlich wird eine Reihe von Maßnahmen für die österreichische Bevölkerung implementiert. Doch nicht zuletzt aufgrund regionaler Unterschiede in den Regelungen, fehlender wissenschaftlicher Erklärung und politischer Antworten, wird den Menschen kaum verständlich, welche weitreichenden Auswirkungen die Strahlung wirklich haben kann. Ungewissheit und Chaos prägen die folgenden Wochen. Welche Konsequenzen hatte der Super-GAU tatsächlich für die Österreicherinnen und Österreicher? Die neue ORF-III-Dokumentation befragt österreichische Zeitzeuginnen und Zeitzeugen sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die einen aktuellen Blick auf die damalige Datenlage werfen. Fragen über die Energieversorgung Österreichs ziehen eine thematische Linie bis in die Gegenwart. Wie kann die Versorgung bei wachsendem Energiebedarf sicher und nachhaltig gestaltet werden?

Sendungsinfos

Regie: Judith Doppler VPS: 25.04.2026 20:15, Untertitel, Stereo
Sender auswählen

Jetzt in der Senderleiste auf klicken.

Gelesen
Seite merken

Lesezeichen für tvheute.at erstellen:
Jetzt in der Symbolleiste auf klicken.

Gelesen
Sender navigieren
links | rechts
WISCHEN