ORF III
ORF III Sa. 25.04.
Doku
Im Bild: Nach dem Reaktorunglück lässt die Sowjetregierung eine 2.600 Quadratkilometer große Sperrzone um Tschernobyl errichten. Rund 130.000 Menschen verlieren ihre Heimat und werden umgesiedelt. Aufnahme vom Mai 1986. ORF
Im Bild: Liquidatoren mit Atemschutzmasken beim Anlegen von Schutzkleidung aus Blei, 14.08.1986. ORF
Im Bild: Nuklearingenieur Nikolai Steinberg im Kontrollraum von Reaktorblock 3, Tschernobyl. Nikolai Steinberg baute das Atomkraftwerk Tschernobyl mit auf und a 1971 lebte er in der Atomstadt Prypjat. Zum Zeitpunkt des Reaktorunglücks arbeitete er weit weg in einem anderen Atomkraftwerk. ORF
Im Bild: Die Sowjetregierung schickt Hunderttausende Männer und Frauen in die verstrahlte Zone von Tschernobyl. Sie werden Liquidatoren genannt, da ihre Aufgabe darin besteht, die radioaktive Strahlung zu "liquidieren". ORF
Im Bild: Zwei Strahlenschutztechniker bei der Messung der Strahlung auf den Feldern in der Nähe des Kernkraftwerks Tschernobyl, 27.04.1986. ORF

Tschernobyl - Die Katastrophe: Lügen

  • 1. Staffel
  • 3. Folge
  • D 2023
  • 45'
Jetzt LIVE streamen
Dokumentation

Inhalt

Selbst nach Entdeckung einer radioaktiven Wolke über Schweden ausgehend von Tschernobyl schweigt Moskau. Spezialisten vor Ort wagen nicht, die Evakuierung Prypjats zu beschließen. Erst 36 Stunden nach der Katastrophe wird die verstrahlte Stadt evakuiert. Die Wucht der Explosion hat den sowjetischen RBMK-Superreaktor in Tschernobyl komplett zerstört. Die Reaktor-Bodenplatte, 2000 Tonnen schwer, hat es aus der Verankerung gerissen: Jetzt liegen mehr als 200 Tonnen Uran-Brennstoff und über 1800 Tonnen weißglühenden Grafits frei. Radioaktive Partikel steigen durch Hitze hoch in den Himmel und verstrahlen große Teile Europas. Der erste offene Atomreaktor der Welt ist eine Gefahr für die Menschheit - und eine Gefahr für das ganze politische System. Als die Sowjetunion den 1. Mai mit riesigen Paraden feiert, ahnen ihre Bürger nicht, was im ukrainischen Tschernobyl geschehen ist. Vor Ort kämpft das Kraftwerkspersonal gegen die Folgen der Katastrophe. Trotz Zerstörung und Todesgefahr verlässt keiner seinen Posten. Helikopterpilot Sergej Wolodin ist am Morgen des 26. April 1986 der Erste, der den explodierten Reaktor überfliegt. Er misst tödliche Strahlungsdosen. Doch das muss geheim bleiben. Der Atomingenieur Oleksij Breus versucht am Unglücksort, den havarierten Reaktor zu kühlen. Boris Stoljartschuk wird nach Moskau in eine Spezialklinik für Strahlenopfer gebracht, wo die ersten Männer der Katastrophennacht sterben - darunter der Reaktorfahrer Leonid Toptunow. Er steuerte den Reaktor in der Unglücksnacht.

Sendungsinfos

Regie: Dirk Schneider, Ariane Riecker VPS: 25.04.2026 22:45, Untertitel, Stereo
Sender auswählen

Jetzt in der Senderleiste auf klicken.

Gelesen
Seite merken

Lesezeichen für tvheute.at erstellen:
Jetzt in der Symbolleiste auf klicken.

Gelesen
Sender navigieren
links | rechts
WISCHEN