ORF III
ORF III Mi. 03.06.
Doku
Im Bild: US-Präsident Donald Trump und Jeffery Epstein auf einer Party 1992. ORF
Im Bild: Buch des Epstein-Opfer Virginia Roberts Guiffre. ORF
Im Bild: Jeffery Epstein neben einem Helikopter. ORF
Im Bild: Anwesen von Jeffery Epstein auf seinem Privat-Eiland Little Saint James. ORF
Im Bild: Collage, in der Bildmitte Jeffrey Epstein. ORF
Im Bild: Milliardär Leslie "Les" Wexner soll mutmaßlicher Mittäter für einen Kinder-Missbrauchsring gewesen sein. ORF
Im Bild: Aufruf des FBI. ORF
Im Bild: Aktenauszug des Palm Beach Police Departments. ORF
Im Bild: Der frühere US-Präsident Bill Clinton mit Jeffery Epstein. ORF
Im Bild: Geschwärzte Seiten in den sogenannten "Epstein-files". ORF

Wer war Jeffrey Epstein?

  • USA, D 2026
  • 42'
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Dokumentation

Inhalt

Der amerikanische Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (1953-2019) begann seine Karriere als Mathematik und Physiklehrer in New York, bevor er Ende der 1970er Jahre in die Finanzbranche wechselte. Als exklusiver Vermögensverwalter für Superreiche baute er sich ein Netzwerk in die höchsten Kreisen auf - zu Bill Clinton, Donald Trump, Prinz Andrew, dem norwegischen Kronpaar, Tech-Milliardären wie Elon Musk und Bill Gates sowie Wissenschaftlern renommierter Universitäten. Hinter der Fassade des charmanten Finanzgenies betrieb Epstein gemeinsam mit seiner Komplizin Ghislaine Maxwell jahrelang einen professionellen Missbrauchsring: Dutzende junge Frauen und Minderjährige wurden auf seinen Anwesen in New York, Florida, New Mexico und den Virgin Islands systematisch missbraucht und anderen reichen und einflussreichen Männer "zugeführt". Nach einer umstrittenen Verurteilung 2008, saß er nur weniger als 13 Monate in Haft. 2019 wurde Epstein erneut in Gewahrsam genommen - kurz darauf stirbt er in seiner Zelle, offiziell durch Suizid. Zwischen 2024 und 2026 veröffentlicht das US-Justizministerium Millionen Seiten sogenannter "Epstein-Files". Gerichtsakten, E-Mails und Flugprotokolle legen sein weitreichendes Macht- und Abhängigkeitsnetz offen. Auch Österreicher, wie der Harvard-Professor Martin Nowak erhielten Spenden in Millionenhöhe und auch das International Peace Institute in Wien pflegte enge Kontakte zu Epstein. Finanziert wurde Epstein unter anderem vom Milliardär Leslie Wexner, der sich später als "Betrogener" bezeichnete. Der Fall bleibt ein Symbol für Straflosigkeit, Machtmissbrauch und die Fragilität von Institutionen.

Sendungsinfos

Regie: Gert Anhalt VPS: 03.06.2026 23:20, Untertitel, Stereo
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