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WDR Fr. 13.11.
Doku
Der Kölner Dom prägt das Stadtbild von Köln. Aber die Stadt zählt auch fast 800 Büdchen (Kiosk), die einen wichtigen Treffpunkt für Jung und Alt darstellen. Damit ist Köln die Kiosk-Hauptstadt Deutschlands. © WDR/eitelsonnenschein, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung bei Nennung "Bild: WDR/eitelsonnenschein" (S2+). WDR Kommu
Kiosk im Kölner Stadtteil Sülz: Kioskbesitzerin Andrea Junkermann (r) spricht mit einer Kundin. © WDR/eitelsonnenschein, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung bei Nennung "Bild: WDR/eitelsonnenschein" (S2+). WDR Kommu
Der Kiosk der Familie Abdulla im Kölner Stadtteil Kalk ist zum multikulturellen Treffpunkt geworden. © WDR/eitelsonnenschein, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung bei Nennung "Bild: WDR/eitelsonnenschein" (S2+). WDR Kommu
Mohamed Abdulla in seinem Kiosk im Kölner Stadtteil Kalk. © WDR/eitelsonnenschein, honorarfrei - Verwendung gemäß der AGB im engen inhaltlichen, redaktionellen Zusammenhang mit genannter WDR-Sendung bei Nennung "Bild: WDR/eitelsonnenschein" (S2+). WDR Kommu

Am Büdchen - Kiosk-Hauptstadt Köln

  • 45'
Dokumentation

Inhalt

Sie gehören zum Stadtbild wie der Dom. Alt und Jung, Arm und Reich, alle treffen sich am Büdchen. Was den Rheinländern lieb und wichtig ist, bezeichnen sie gerne mit der Verkleinerungsform. Und während bundesweit immer dieser kleinen Geschäfte schließen, bleibt die Zahl hier konstant. Fast 800 sind es im Stadtgebiet und machen Köln damit zur Kioskhauptstadt Deutschlands. Köln versteht sich als weltoffen, kommunikativ und tolerant. Und so vielfältig sind auch ihre Büdchen: Vom veganen Kiosk oder dem Digitalen über den Party-Kiosk bis zum Veedelstreff. Doch die Konkurrenz nimmt zu. Tankstellen bieten ein ähnliches Angebot. Supermärkte mit langen Öffnungszeiten und Lieferdienste bringen zusätzlich Bewegung in den Markt. Dagegen setzen Kioskbetreiberinnen und Betreiber auf vielfältige Strategien. Das Büdchen Casablanca im Herzen von Sülz bietet Craft Beer, Second-Hand-Artikel oder Geburtsvorbereitungskurse für Männer. Und manchmal finden sogar Konzerte statt. Im Stadtteil Klettenberg ist Angelo Angostinos Kiosk schon eine Institution. Wenn der Wochenmarkt beginnt frühstücken hier die Marktleute. Später läutet dann der Stammtisch mit einem Gläschen Sekt das Wochenende ein. Der Kiosk der Brüder Kenan und Affan Genel auf dem Lenauplatz in Neuehrenfeld ist zum Treffpunkt des Viertels geworden: Erfrischungen für die Rennradgruppen oder an der Tischtennisplatte nebenan. Ein durchgehend belebter Platz und alle brauchen eigentlich immer irgendetwas. Zum multikulturellen Treffpunkt ist der Kiosk der Familie Abdulla im Kölner Stadtteil Kalk geworden. Betrieb fast rund um die Uhr. Und das Angebot reicht vom 1-Euro-Kaffee bis zur Dubai-Schokolade und der Möglichkeit, Geld ins Ausland zu schicken. Der älteste noch existierende Kiosk ist die Schmitzebud in Rath-Heumar. Die Geschichte reicht bis 1898. Treffpunkt der Rennradfahrer und Wanderer auf dem Weg ins oder zurück aus dem Bergischen Land. Auch beim Rheinbüdchen direkt am Fluss ist das Publikum international. Hier sind es vor allem Touristen, die Diana Ban und Markus Schmitz bedienen. Schauspielerin und Komikerin Annette Frier erzählt die Geschichten rund um sechs ganz unterschiedliche Büdchen in Köln. Anhand eines typischen Arbeitstages zeigt der Film, dass die Büdchen wichtige Treffpunkte sind. Soziale Anlaufstellen, die das Leben der Stadt auf ihre jeweils eigene Weise spiegeln.

Sendungsinfos

Von: Eva Hoffmann Villena Redaktion: Adrian Lehnigk Untertitel, Hörfilm, Stereo
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