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WDR Fr. 27.11.
Doku
Making-of: Die Wärmebildkamera auf der Domplatte, auf dem Display die Passanten als Wärmesignaturen. WDR Kommunikation/Multimediakommunikation
Making-of: Mit Bodenradar und GPS-Antenne wird das Feld abgefahren - ein Blick in den Untergrund, ohne zu graben. WDR Kommunikation/Multimediakommunikation
Eine Luftaufnahme von Xanten mit überlagerten Messdaten: Strukturen im Untergrund zeichnen sich im Gelände ab. WDR Kommunikation/Multimediakommunikation
Die Lärmkarte von Köln in der Gesamtansicht: Farbige Zonen machen die Lärmbelastung entlang der Verkehrsachsen sichtbar. WDR Kommunikation/Multimediakommunikation
Making-of an der Lohserampe in Köln: Der Kameramann steht an der Halfpipe, während ein Skater über die Kante fliegt - gedreht in Highspeed. WDR Kommunikation/Multimediakommunikation
Die Hauptschaltleitung von Amprion: Auf der gebogenen Bildwand ist das Übertragungsnetz dargestellt, dessen Betrieb von hier aus überwacht und gesteuert wird. WDR Kommunikation/Multimediakommunikation
Ein Marienkäfer balanciert zwischen Regentropfen auf einem Grashalm - Makroaufnahme aus dem Film. WDR Kommunikation/Multimediakommunikation
Das Stahlwerk in Duisburg-Walsum vom Rheinufer aus: Die Animation macht sichtbar, was sonst unsichtbar bleibt - CO2-Emissionen als violette Schwaden über den Anlagen. WDR Kommunikation/Multimediakommunikation

Das unsichtbare Land

  • 45'
Landschaftsbild

Inhalt

Was passiert in Nordrhein-Westfalen, wenn wir nicht mehr nur mit bloßem Auge hinschauen? Wenn Wärme sichtbar wird, CO2 plötzlich eine Farbe bekommt, längst vergangene Städte unter der Erde auftauchen oder Bilder aus der Vergangenheit und mögliche Zukunftsszenarien plötzlich lebendig werden? "Das unsichtbare Land" nimmt die Zuschauerinnen und Zuschauer mit auf eine außergewöhnliche Entdeckungsreise durch NRW - und zeigt die vertraute Heimat aus völlig neuen Perspektiven. Mit einer Vielzahl außergewöhnlicher Kameratechniken und digitaler Verfahren macht der Film Unsichtbares sichtbar. Den Auftakt macht Kater Tito. Tagsüber ein gewöhnliches Haustier, streift er nachts durch Kölns Gassen und Hinterhöfe. Eine kleine Kamera und ein GPS-Tracker begleiten ihn und entdecken die Welt mit seinen Augen. Spezialobjektive eröffnen faszinierende Einblicke in die Welt der Schnecken und Kleinstlebewesen. Eine Hochgeschwindigkeitskamera löst ultraschnelle Bewegungen in Einzelbilder auf und lässt einen Skater scheinbar in der Luft schweben. Und über einem Stahlwerk wird mithilfe einer speziellen Kamera sichtbar, was sonst unsichtbar bleibt: Kohlendioxid. Die Dokumentation von Jörg Siepmann zeigt auch den Blick von ganz oben auf NRW. Aus dem All sind die Folgen der Trockenheit am Rhein zu erkennen und es wird sichtbar, wie sich die Wäder im Land verändert haben. In Xanten geht der Blick dagegen in die Tiefe. Das Bodenradar lässt die Straßen einer römischen Stadt unter der Erde wieder auferstehen - ganz ohne Ausgrabung. Moderne digitale Technologien machen Vergangenheit und Zukunft erfahrbar: Historischen Filmaufnahmen bekommen ihre Farbe zurück. Virtual Reality führt in das zerstörte Köln am Ende des Zweiten Weltkriegs. Im ehemaligen Braunkohlerevier wagt die KI einen Blick in eine mögliche Zukunft, in der aus dem Tagebau ein gigantischer See geworden ist. Es sind keine einfachen Abbilder der Realität, sondern faszinierende Annäherungen an das, was einmal war - oder sein könnte.

Hintergrund

"Das unsichtbare Land" ist eine bildgewaltige Reise durch Nordrhein-Westfalen - von Köln bis in die Eifel, aus der Tiefe der Erde bis ins All, aus der Vergangenheit bis in eine mögliche Zukunft. Der Film zeigt, wie neue Technologien unsere Wahrnehmung verändern und wie viel Unbekanntes selbst im scheinbar Vertrauten steckt. Eine Reise durch NRW, wie wir es noch nie gesehen haben.

Sendungsinfos

Von: Jörg Siepmann Redaktion: Monika Pohl Untertitel, Hörfilm, Stereo
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