ARTE
ARTE Mo. 17.08.
Doku
Die Dokumentation ?Alles über Maria? stellt die Frage, was die zahlreichen Marien-Darstellungen über ihre jeweilige Entstehungszeit aussagen und welche Bedeutung Maria heutzutage für die Menschen hat. ARTE F
Fachleute verschiedener Disziplinen erläutern die Marienbilder und führen durch ihre Geschichte von den Anfängen des Christentums bis heute. ARTE F

Alles über Maria

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Der Kult um die Superheilige

  • 2. Folge
  • F 2024
  • 53'
Dokumentation Keine Frau wurde in den letzten 2.000 Jahren so oft dargestellt wie Maria, die Mutter Jesu. Neugierig und humorvoll hinterfragt die zweiteilige Doku das Bild Marias als weibliches Ideal in einer patriarchalischen Gesellschaft, den Platz von Frauen unter männlichen Heiligenfiguren und die Rolle von Individualität im Religiösen.

Inhalt

Die zweiteilige Dokumentation erzählt die Geschichte Marias. Sie lässt die verschiedenen Rollen Revue passieren, die dem jüdischen Mädchen im Laufe von zwei Jahrtausenden zugeschrieben wurden. Fachleute verschiedener Disziplinen erläutern das reichhaltige Bildmaterial, und ein kenntnisreicher Kommentar führt durch die Mariengeschichte von den Anfängen des Christentums bis heute. Die Geschichte des Marienbildes reicht von den frühesten Darstellungen der Mutter Jesu in Wandfresken, Mosaiken und Flachreliefs über Ikonenmalerei, Schwarze Madonnen und volkstümliche Marien-Abbildungen bis hin zu den großen Madonnen-Gemälden der italienischen Renaissance und zeitgenössischen Interpretationen. Berühmte und weniger bekannte Werke bilden den roten Faden der Dokumentation, die die vielen Facetten der Mariengeschichte aus religiöser, politischer, anthropologischer, moralischer, aber auch ästhetischer Perspektive beleuchtet. Neugierig und humorvoll hinterfragt sie das Bild Marias als weibliches Ideal in einer patriarchalischen Gesellschaft, den Platz von Frauen unter männlichen Heiligenfiguren und die Rolle von Individualität im Religiösen. Der Zweiteiler beleuchtet die Ambivalenz einer Figur, die sich schließlich vom Frauenbild ihres Sohnes abkehrt, und zeigt den Ursprung mancher Vorstellungen, die bis heute fest im westlichen Unterbewusstsein verankert sind. Nicht zuletzt untersucht die Dokumentation, was die zahlreichen Mariendarstellungen über ihre jeweilige Entstehungszeit aussagen und welche Bedeutung Maria für unsere heutige Gesellschaft hat.

Sendungsinfos

Regie: Isabelle Brocard Stereo
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