ARTE
ARTE Fr. 11.09.
Doku
Eine Silbermöwe spreizt unter freiem Himmel ihren leuchtend gelben Schnabel weit auf. ARTE
Eine Katze sitzt an einer patinierten alten Kanone und hält Ausschau. ARTE
Ein Rothirsch brüllt kraftvoll neben seinem Kitz im Dämmerlicht eines herbstlichen Waldes. ARTE
Ein Europäischer Biber schwimmt in den seichten Seegraswiesen. ARTE
Zwei spanische Molche kuscheln sich auf einem Unterwasser-Felsvorsprung aneinander. ARTE

Beachtliche Bauten und ihre wilden Nachbarn

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Am Wasser

  • F 2024
  • 43'
Dokumentation Die wenigsten wissen, dass Europas größte Sehenswürdigkeiten zugleich Refugien für Wildtiere sind. Die Dokumentation führt vom Mont-Saint-Michel bis zur Alhambra und zeigt, wie Gezeiten, Flüsse und ausgeklügelte Wassersysteme Rückzugsorte für Seehunde, Adler, Fledermäuse und Salamander geschaffen haben. Ein spektakulärer Ausflug zu beachtlichen Bauten und ihren wilden Nachbarn.

Inhalt

Am Mont-Saint-Michel herrschen Gezeiten, die zu den stärksten in Kontinentaleuropa zählen. Sie machen die Bucht rund um die mehr als tausendjährige Abtei zu einem sich ständig wandelnden Lebensraum für Seehunde, Zugvögel und Trichterwürmer. Weiter nördlich, auf der schottischen Isle of Mull, tummeln sich Papageitaucher an der Küste, über der die Burg Duart Castle thront. Über den Klippen schwebt wieder der majestätische Seeadler. Der große Raubvogel war fast ausgestorben und gilt heute als Symbol für erfolgreichen Artenschutz. Im Loiretal bieten die Schlösser Chambord, Villandry und Chenonceau eine unerwartete Kulisse für eine vielfältige und verborgene Tierwelt. In den königlichen Wäldern verstecken sich Rothirsche, in den Feuchtgebieten seltene Salamander; Fledermäuse nisten auf alten Dachböden, und Schwalben bauen ihre Nester unter den Steinbögen. Weiter südlich offenbart die Alhambra in Granada eine weitere Facette der Beziehung zwischen Mensch und Wasser. Die Nasriden waren geniale Architekten und schufen mit ihrem wasserdurchfluteten Bauwerk eine wahre Oase für Insekten und seltene Amphibien. Die Reise endet am Pont du Gard, einem Meisterwerk römischer Ingenieurskunst. Am Fluss Gardon unter dem Aquädukt leben Biber, Vipernattern und Etruskerspitzmäuse. Ein weiterer Beweis, dass die größten Bauwerke zu Refugien für allerlei Lebewesen werden können, wenn Mensch und Natur in Einklang miteinander leben.

Sendungsinfos

Regie: Patrick Morris Untertitel, Stereo
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