ARTE
ARTE Fr. 11.09.
Doku
Eine Pyrenäen-Felseneidechse sonnt sich auf einem von der Sonne erwärmten Stein. ARTE
Schwarzstörche kümmern sich in einem Nest hoch oben in einem Baumwipfel des nebelverhangenen Waldes um ihre flauschigen Küken. ARTE
Eine Gruppe von Großen Hufeisennasen hängt kopfüber im gedämpften Licht einer Höhle. In Rumänien kommen fünf unterschiedliche Arten vor. ARTE
Ein Grauwolf steht auf einer verschneiten Waldlichtung und hält Ausschau. Die Tiere leben vor allem in den großen Waldgebieten im Osten und Norden Finnlands. ARTE
Zwei junge Braunbären stehen neugierig in einem Birkenwäldchen. Rumänien hat eine der größten Braunbärpopulationen Europas. ARTE
Ein mit Schnee bedeckter Europäischer Bison ? die Tiere werden seit einigen Jahren wieder in Rumänien angesiedelt ? steht auf einer mit Raureif überzogenen Lichtung. ARTE
Eine Wasseramsel watet im seichten Wasser und hält ihre zappelnde Beute im Schnabel fest. ARTE

Beachtliche Stätten und ihre wilden Nachbarn

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

In Berg und Tal

  • D, F 2026
  • 43'
Dokumentation In Europas Berge kehrt die Wildnis zurück! In den rumänischen Karpaten sind wieder Bären und Wisente zu sehen, am Mont Blanc wachsen Algen und im besiedelten Elsass zeugen Störche und Feldhamster davon, wie schwierig sich das Zusammenleben von Mensch und Tier gestalten kann. Die Dokumentation begibt sich auf die Spuren wilder Tiere - von der Sächsischen Schweiz bis in die Pyrenäen.

Inhalt

Ob in den tiefen Wäldern der Karpaten oder hoch oben auf den Gletschern des Mont Blanc: In diesen großartigen Landschaften voller Felsen, Burgen und historischer Stätten entsteht teilweise eine neue Beziehung zwischen Mensch und Natur. In den rumänischen Karpaten erwachen im Schatten des sogenannten Dracula-Schlosses Fledermäuse und Braunbären aus ihrem Winterschlaf. Auch der Wisent, das größte Landsäugetier Europas, ist hier wieder heimisch geworden und trägt zur Regeneration uralter Ökosysteme bei. Weiter westlich, im Elsass, zu Füßen der Hohkönigsburg kämpft der durch die moderne Landwirtschaft stark bedrohte Feldhamster ums Überleben. Die Weißstörche, die beinahe ausgestorben waren, nisten inzwischen wieder auf den Dächern der Dörfer und werden so zum Symbol für ein überwiegend harmonisches Zusammenleben von Mensch und Tier. In der Sächsischen Schweiz überragen atemberaubende Felsformationen die Basteibrücke. Jedes Jahr bewundern Millionen Besucherinnen und Besuchern die fantastische Landschaft, die ein idealer Zufluchtsort für Wanderfalken ist. Hier zeigt sich, dass nachhaltige Forstwirtschaft, Tourismus, Wissenschaft und Naturschutz Hand in Hand gehen können. Schließlich führt die Reise in die Pyrenäen und in das Mont-Blanc-Massiv. Auf dem Pic du Midi de Bigorre wird deutlich, wie stark die Ökosysteme durch den Klimawandel unter Druck geraten. Im Mont-Blanc-Massiv entdecken Wissenschaftler zudem, dass selbst der Schnee eine eigene, unsichtbare Lebenswelt beherbergt: Mikroalgen bilden eine Art "Hochgebirgsozean", der für das Leben in den Bergen unverzichtbar ist.

Sendungsinfos

Regie: Patrick Morris Untertitel, Stereo
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