ARTE
ARTE Mi. 25.03.
Doku
Der Film begleitet die israelische Aktivistin und Komikerin Noam Shuster-Eliassi während der Entstehung ihrer One-Woman-Show mit dem Titel "Coexistence, My Ass!". ARTE F
Noam Shuster-Eliassi während einer Demonstration ARTE F
Mit beißender Ironie zwingt Noam Shuster-Eliassi ihr Publikum, sich der bitteren, selten lustigen Realität zu stellen. ARTE F
Noam Shuster-Eliassi während einer Demonstration ARTE F

Coexistence, My Ass!

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • F, USA 2025
  • 88'
Dokumentarfilm Noam Shuster-Eliassi kennt den israelisch-palästinensischen Konflikt seit ihrer Kindheit. Als Stand-up-Comedian nutzt sie scharfe Ironie, um ihr Publikum mit der harten Realität des Nahostkonflikts zu konfrontieren. Während die Region in Gewalt versinkt, zwingt sie ihr Gegenüber, über das Unfassbare zu lachen - oder zumindest darüber nachzudenken.

Inhalt

Lachen gegen den Hass: Der Dokumentarfilm begleitet die israelische Aktivistin und Komikerin Noam Shuster-Eliassi bei der Entstehung ihrer One-Woman-Show "Coexistence, My Ass!". Gedreht zwischen 2019 und 2024, zeigt der Film ihren persönlichen und politischen Werdegang - parallel zum eskalierenden Konflikt in der Region. Aufgewachsen in Neve Shalom/Wahat al-Salam, einem israelisch-arabischen Friedensdorf, in dem Palästinenserinnen und Palästinenser mit Israelis gleichberechtigt zusammenleben, erkennt Shuster-Eliassi früh, wo klassische Friedensarbeit endet. Statt auf politische Diplomatie setzt sie auf Stand-up-Comedy und wird mit ihrer scharfen, selbstironischen Art zu einer bekannten Stimme im Nahen Osten. Sogar in arabischsprachigen Ländern geht 2022 ihr Lied "Dubai, Dubai" viral. Während die Gewalt zunimmt, wird ihr Humor zur Waffe: Mit bitterer Komik konfrontiert sie ihr Publikum mit einer Realität, die kaum noch Hoffnung lässt - und doch auch immer wieder neue Perspektiven eröffnet.

Sendungsinfos

Regie: Amber Fares Untertitel, Stereo
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