ARTE
ARTE So. 17.05.
Doku
Martin Schoeller bei der Arbeit RBB
Fünf Jahre lang hat Martin Schoeller Obdachlose an der Straßenecke Sycamore und Romaine fotografiert und interviewt, darunter auch Gavin Randalle. Sein Ziel war es, ihre Geschichten zu erzählen. RBB
Clint-Eastwood- und Angela-Merkel-Porträts im NRW-Forum Düsseldorf: "Close Up" nennt der deutsche Fotograf Martin Schoeller seine Reihe extremer Nahaufnahmen. RBB
Martin Schoeller mit Obdachlosen in Los Angeles: Er begegnet allen auf Augenhöhe und fotografiert die, die auf der Straße leben, so wie er Barack Obama oder Julia Roberts porträtiert. RBB
Martin Schoeller fotografiert Kaidynce Goodwill: Sein aktuelles Projekt bezieht sich auf die Native Americans. Durch seine Arbeit erhofft er sich eine Reflexion über die Vergangenheit der USA. RBB
Barack-Obama-Porträt von Martin Schoeller: Mit Fotografien, die Menschen extrem nahekommen, ist der Fotograf berühmt geworden. RBB

Die vielen Gesichter der USA

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Der Fotograf Martin Schoeller

  • D 2022
  • 52'
Dokumentation Martin Schoeller ist ein Star in seiner Branche. Mit Fotografien, die Menschen extrem nahekommen, wurde er berühmt. "Close Ups" nennt der deutsche Fotograf, der seit vielen Jahren in New York lebt, seine Porträtfotos. Sie erzählen unmittelbar und direkt einerseits von den Erfolgreichen und andererseits von denjenigen, die ums Überleben oder ihre Identität kämpfen müssen. Staatschefs, Hollywood-Ikonen, Drag Queens, Obdachlose oder Musikerinnen blicken in seine Kamera. Die Dokumentation begleitet Martin Schoeller bei seiner Arbeit und zeichnet damit ein facettenreiches Bild der USA mit ihren großen Kontrasten, Divergenzen und Brüchen.

Inhalt

Ob Barack Obama oder Donald Trump, Meryl Streep oder Angelina Jolie, Johnny Cash oder Adele: In seinen Ausstellungen und Fotobänden sind sie alle zu sehen. Doch der seit 30 Jahren in New York lebende Deutsche interessiert sich auch für diejenigen, die auf der Straße leben. Für seine Fotoprojekte trifft Martin Schoeller obdachlose Menschen auf den Straßen von Hollywood, holt Drag Queens in sein Studio und besucht Menschen, die zu Unrecht zum Tode verurteilt wurden. Ob berühmt oder unbekannt: Schoeller begegnet allen auf Augenhöhe, sucht mit jeder einzelnen Aufnahme nach der Persönlichkeit des Porträtierten, hinter jeder einstudierten Geste das Unerwartete. Doch es geht dem Fotografen auch um die Geschichten hinter den Gesichtern. In seinen Videoarbeiten über Menschen, die zu Unrecht zum Tode verurteilt waren, gibt er den ehemals Inhaftierten ein Gesicht und eine Stimme. Regisseurin Josephine Links begleitet den Fotografen Martin Schoeller bei seiner Arbeit und zeichnet so auch ein facettenreiches Bild eines Landes, das zerrissener ist denn je.

Sendungsinfos

Regie: Josephine Links Untertitel, Stereo
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