ARTE
ARTE Do. 28.05.
Doku
Lokführer Akaki Macharoblidze hofft, dass der legendäre Kukuschka-Zug nach zweijährigem Stillstand die Strecke von der Stadt Bordschomi in die Berge bewältigt. NDR
Der Nationalpark Bordschomi-Charagauli ist das größte zusammenhängende Waldstück Europas. Er umfasst über 80.000 Hektar Urwald. NDR
Viehhirte Atschiko Beradze treibt abends seine Kühe in den Stall, damit ihnen die Wölfe und Bären nicht zum Verhängnis werden. NDR
Grüne Schluchten und Wälder erstrecken sich bis zum Horizont im Nationalpark Bordschomi-Charagauli, der 1995 als erster georgischer Nationalpark angelegt und 2001 offiziell eingeweiht wurde. NDR
In sternenklaren Nächten hat man vom Bergobservatorium in Abastumani eine besonders gute Sicht auf den Mond, da es kaum Lichtverschmutzung gibt. NDR
Die 16-jährige Irina lebt im Bergdorf Tabatskuri auf 2.000 Metern Höhe. Nach der Schule wird sie fortgehen müssen, denn hier gibt es für sie keine Zukunft. NDR
Zurab Kakischwili und sein Enkel Nicolas (v.l.) verdienen ihren Unterhalt als Zapfenpflücker. Aus den Zapfen stellen sie Kiefernsirup her. NDR

Georgiens Nationalparks

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Die grünen Berge von Bordschomi

  • D 2022
  • 43'
Natur und Umwelt Grüne Schluchten und 2.000 Meter hohe Berge: Die Landschaft des georgischen Nationalparks Bordschomi-Charagauli am Nordrand des kleinen Kaukasus ist atemberaubend. Hier sind Zurab Kakischwili und sein Enkel Nicolas auf der Suche nach grünen Kiefernzapfen. Daraus machen sie Sirup, um ihren Unterhalt zu verdienen. Doch dieses Jahr ist die Ernte schlecht, das Wetter spielt verrückt. Im Bergdorf Tabatskuri lebt die 16-jährige Irina. Die Winter sind hart, die rund 200 Familien leben hier isoliert. Nach ihrem Schulabschluss wird Irina ihr Dorf verlassen müssen - auf der Suche nach einer besseren Zukunft.

Inhalt

Georgien hat viele Naturparadiese. Eines davon liegt am Nordrand des kleinen Kaukasus: der Nationalpark Bordschomi-Charagauli mit fast 80.000 Hektar Urwald. Schluchten und bis zu 2.000 Meter hohe Berge prägen die Landschaft. Im Süden des Schutzgebiets wachsen Eichen und Kiefern. Es ist ein Zauberwald, nahezu unberührte Natur. Nach dem Winter zieht Viehhirte Atschiko Beradze hinauf in die Berge des Nationalparks. Hier oben sind die Weideflächen für seine Kühe, doch Wölfe und Bären können ihnen gefährlich werden. Im Tal nebenan sind die Zapfenpflücker Zurab Kakischwili und sein Enkel Nicolas auf der Suche nach grünen Kiefernzapfen. Daraus machen sie Sirup, um ihren Unterhalt zu verdienen. Doch dieses Jahr sind die Erträge gering, das Wetter spielt verrückt. Nach einer zweijährigen Zwangspause startet der legendäre Kukuschka-Zug in der Stadt Bordschomi. Ein großer Tag für Lokführer und Passagiere. Die 16-jährige Irina lebt im Bergdorf Tabatskuri. Die Winter sind hart, gerade erst schmilzt der letzte Schnee. Die rund 200 Familien leben hier isoliert, ohne Perspektiven. Nach ihrem Schulabschluss wird Irina ihr Dorf verlassen müssen, um sich ein besseres Leben aufzubauen. Währenddessen betrachtet Astronom Vazha Kulijanischwili die Sterne. Das erste Bergobservatorium der ehemaligen Sowjetunion liegt im Nationalpark Bordschomi-Charagauli. Bis zu 400 Menschen haben hier gelebt und gearbeitet. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler galten damals als die Elite des Landes. Mit 74 Jahren hat Vazha noch einen großen Wunsch: Er möchte zum Mond fliegen.

Sendungsinfos

Regie: Babette Hnup Untertitel, Stereo
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