ARTE
ARTE So. 18.10.
Doku
Das Aquarell "Falaises tombantes sur la mer", entstanden zwischen 1915 und 1925: Gustave Fayet war nicht nur Mäzen und Kunstsammler, sondern malte auch selbst. ARTE F
Das Stadtpalais in der Rue de Bellechasse in Paris: Hier richtete Gustave Fayet Anfang des 20. Jahrhunderts seine bedeutende Kunstsammlung ein. ARTE F
Gustave Fayet mit markantem Schnauzbart: Als wohlhabender Erbe konnte er im Laufe der Jahre eine bedeutende Kunstsammlung aufbauen. ARTE F
Das Aquarell "Vue de Villeneuve-lès-Avignon" von Gustave Fayet aus dem Jahr 1916 ARTE F

Gustave Fayet: Ein Leben für die Kunst

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • F 2025
  • 53'
Künstlerporträt Gustave Fayet gehörte im frühen 20. Jahrhundert zu den bedeutendsten französischen Kunstsammlern. Anhand seiner über tausend Werke umfassenden Sammlung erzählt die Dokumentation die Geschichte des Visionärs, der einer Avantgarde den Weg bereitete, anlässlich der Ausstellung "Gustave Fayet, collectionneur - créateur" in der Fondation Louis Vuitton (9. Oktober 2026 bis 8. März 2027).

Inhalt

Gustave Fayet (1865-1925) war Maler, Aquarellist, Keramiker und Innenarchitekt - doch vor allem einer der bedeutendsten Sammler moderner Kunst im frühen 20. Jahrhundert. Mit untrüglichem Gespür trug er über 800 Gemälde, Skulpturen und Keramiken zusammen, darunter Werke, die heute zu den Schätzen großer Museen und Privatsammlungen weltweit zählen. Die Dokumentation "Gustave Fayet - Ein Leben für die Kunst" beleuchtet sein Wirken durch die Perspektiven internationaler Kunsthistoriker. Sie zeichnen das Porträt eines Mannes, der die Genialität von Paul Gauguin, Redon, Vincent van Gogh, Henri Matisse, Paul Cézanne und Pierre Bonnard erkannte, lange bevor sie Weltruhm erlangten. Seine Sammlung war nicht nur ein privates Museum, sondern ein Ort, der zeitgenössische Künstler nachhaltig prägte. Fayet verstand Kunst als Dialog zwischen Schöpfung und Spiritualität. Seine Sammlung selbst war ein Kunstwerk - Ausdruck eines radikalen Engagements für die Moderne. Doch sein Wirken ging darüber hinaus: 1908 rettete er die südfranzösische Abtei Fontfroide vor dem Verfall und verwandelte sie in einen Ausstellungsort, der bis heute Bestand hat. Über ein Jahrhundert nach seinem Tod rückt Fayet wieder in den Fokus: Die Fondation Louis Vuitton widmet ihm eine große Retrospektive. Sie zeigt, was sein Lebensmotto hätte sein können: Schaffen. Teilen. Inspirieren. Die Ausstellung ist vom 9. Oktober 2026 bis zum 8. März 2027 zu sehen.

Sendungsinfos

Regie: Nadège de Peganow Stereo
Sender auswählen

Jetzt in der Senderleiste auf klicken.

Gelesen
Seite merken

Lesezeichen für tvheute.at erstellen:
Jetzt in der Symbolleiste auf klicken.

Gelesen
Sender navigieren
links | rechts
WISCHEN