ARTE
ARTE Do. 10.09.
Doku
Die Namib ist die älteste Wüste der Welt. SR
Die Namib-Wüste ist einer der trockensten Orte der Erde. SR
Die Skelettküste gilt heute als der größte Schiffsfriedhof der Welt - Hunderte Schiffe liefen hier im Lauf der Jahrhunderte auf Grund. SR
Das Mündungsdelta des Kunene an der Grenze von Namibia und Angola SR
Das Mündungsdelta des Kunene ist eines der artenreichsten Küstenfeuchtgebiete des neuen grenzüberschreitenden Schutzgebiets. SR
Schulkinder in Puros, einer kleinen Gemeinde am Rand des Skelettküsten-Nationalparks SR

Nationalparks der Zukunft

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Angola & Namibia

  • D 2022
  • 43'
Doku-Reihe Ein grenzüberschreitendes Schutzgebiet vereinigt den Skelettküsten-Nationalpark in Namibia mit dem Iona-Nationalpark in Angola. Die Landschaft ist auf beiden Seiten von der Namib-Wüste geprägt. Nur wenige Tierarten können hier überleben. Viele Jahrzehnte trieben zudem Wilderer ihr Unwesen. Wie können beide Länder den Wildtierbestand schützen?

Inhalt

Das grenzüberschreitende Schutzgebiet vereinigt seit kurzem auf mehr als 30.000 Quadratkilometern zwei bereits existierende Nationalparks: den Skelettküsten-Nationalpark in Namibia und den Iona-Nationalpark in Angola. Die Landschaft ist auf beiden Seiten gleichermaßen von der Namib-Wüste geprägt. "Leerer Platz" oder "Ort, wo nichts ist" - das bedeutet "Namib" übersetzt. Die Wüste ist eine der trockensten Regionen der Erde. Nur wenige Tierarten können hier überleben. Viele Jahrzehnte trieben zudem Wilderer ihr Unwesen. In entlegenen Winkeln der Nationalparks finden sich heute noch Giraffen. Löwen und Wüstenelefanten aber sind dort nahezu ausgerottet. Die dezimierten Wildtierbestände zu schützen, das haben sich die Verantwortlichen in beiden Ländern vorgenommen. Das grenzüberschreitende Schutzgebiet steht noch ganz am Anfang und besonders auf angolanischer Seite sieht sich der neue Transfrontier-Park mit vielen Schwierigkeiten konfrontiert. Nur wenn es gelingt, den hier seit jeher siedelnden Himba, die überwiegend als Ziegen- und Rinderhirten leben, eine Einkommensalternative zu bieten, kann das Projekt ein nachhaltiger Erfolg werden. Dass Erfolge in einem stabilen politischen und institutionellen Umfeld möglich sind, hat der Skelettküsten-Nationalpark in Namibia in den letzten 40 Jahren bewiesen. Wildtierpopulationen wachsen wieder an, die Bewohner werden aktiv in den Nationalpark eingebunden - im Ökotourismus genauso wie im Naturschutz. Dieses Erfolgsrezept gilt es jetzt auch auf den angolanischen Teil des neuen transnationalen Nationalparks zu übertragen.

Sendungsinfos

Regie: Thomas Radler Untertitel, Stereo
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