ARTE
ARTE Fr. 02.10.
Paris Paloma im "Museum voor Schone Kunsten Gent": Die selbsternannte "Kunstgeschichts-Nerdin" Paris Paloma sorgt bei "Sounds Like Art" für einen besonderen Auftritt. ZDF
Im "Museum voor Schone Kunsten Gent", dem ältesten Kunstmuseum Belgiens, spricht Paris Paloma über die feministischen Wurzeln ihrer Kunst, toxische Männlichkeit und die "Manosphere". ZDF

Paris Paloma - Sounds Like Art

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Museum voor Schone Kunsten, Gent

  • D 2026
  • 60'
Kunst und Kultur Die selbsternannte Kunstgeschichts-Nerdin Paris Paloma spielt bei "Sounds Like Art" mit einem Chor und Streichern im "Museum voor Schone Kunsten Gent" ("Museum für Schöne Künste Gent") neue Arrangements ihrer Songs. Durch Einblicke in Werke von Hieronymus Bosch, Camille Claudel, Elisa de Gamond und anderen beleuchtet sie den feministischen Einfluss auf ihr Schaffen und ihr Leben.

Inhalt

"Sounds Like Art" lädt Musiker und Musikerinnen dazu ein, inmitten von Kunstwerken in einem europäischen Museum aufzutreten. In dieser Folge ist Paris Paloma im ältesten Museum Belgiens, dem MSK Gent ("Museum voor Schone Kunsten Gent"/"Museum für Schöne Künste Gent"), zu erleben. Inspiriert von der neuen Ausrichtung des Museums auf das Vermächtnis der Künstlerinnen und Künstler in seiner Sammlung, spricht Paris Paloma über die feministischen Wurzeln ihrer Kunst, toxische Männlichkeit und die "Manosphere". "Sounds Like Art" taucht zum ersten Mal in die bizarre Welt von Hieronymus Bosch ein. Begleitet von den Liedern Paris Palomas gibt diese Folge auch Einblick in die Restaurierung des Genter Altars von Jan und Hubert van Eyck, der sonst in der St.-Bavo-Kathedrale untergebracht ist. Paris Palomas Leidenschaft für die Kunst zeigt sich eindrucksvoll in ihrer Auseinandersetzung mit Camille Claudel und deren prägendem Einfluss auf das Werk ihres Geliebten Auguste Rodin. Gleichzeitig befasst sie sich mit dem Erbe von Mela Muter und Elisa de Gamond. Insbesondere der Feminismus von Elisa de Gamond prägte Generationen belgischer Künstlerinnen und Künstler sowie Aktivistinnen und Aktivisten. In den prächtigen Räumen des Museums präsentiert Paloma einzigartige Arrangements ihrer Songs. Das Konzert gipfelt spät in der Nacht in einem akustischen Soloauftritt auf den Stufen des Museums. Ein erfrischend unkonventioneller Dialog zwischen Kunst und Musik und die Begegnung zwischen einer der angesagten unabhängigen Stimmen der Popmusik und einem versteckten Juwel unter den Kunstinstitutionen.

Sendungsinfos

Regie: Flo Breuer Stereo
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