ARTE
ARTE So. 01.11.
Film
Maxim (Laurence Olivier) offenbart seiner neuen Frau (Joan Fontaine) das dunkle Geheimnis seiner ersten Ehe. ZDF
Die heimliche Herrin auf dem Landgut Manderley: Haushälterin Mrs. Danvers (Judith Anderson, re.) schüchtert ihre neue Vorgesetzte Mrs. de Winter (Joan Fontaine, li.) ein. ARTE F
Jack Favell (George Sanders, li.) und Mrs. Danvers (Judith Anderson, re.) treiben ein böses Spiel mit der jungen Mrs. de Winter (Joan Fontaine, Mi.): Sie lassen sie deutlich spüren, dass sie niemals an ihre Vorgängerin heranreichen wird. ARTE F
Maxim (Laurence Olivier) offenbart seiner neuen Frau (Joan Fontaine) das dunkle Geheimnis seiner ersten Ehe ... ARTE F
Maxim de Winter (Laurence Olivier) heiratet kurz entschlossen eine schüchterne Amerikanerin (Joan Fontaine) und nimmt sie mit auf seinen Familiensitz Manderley an der sturmumtosten Küste Cornwalls. ARTE F

Rebecca

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

  • USA 1940
  • 125'
Thriller
Mit Joan Fontaine, Laurence Olivier, George Sanders, Judith Anderson, Reginald Denny, Florence Bates, Nigel Bruce, C. Aubrey Smith, Leo G. Carroll

Inhalt

Eine junge, schüchterne Amerikanerin lernt in Monte Carlo den melancholischen Maxim de Winter kennen. Der adelige Witwer macht ihr einen Heiratsantrag, den sie freudig annimmt. Doch als die beiden auf de Winters Landgut Manderley ziehen, ist seine verstorbene erste Frau Rebecca allgegenwärtig. "Rebecca", Alfred Hitchcocks oscarprämierter Psychothriller aus dem Jahr 1940 In Monte Carlo lernt die Amerikanerin Joan Fontaine den Witwer Maxim de Winter kennen. Die beiden verlieben sich ineinander und heiraten spontan. Der britische Adelige zieht mit seiner jungen Ehefrau auf den Familiensitz Manderley an der rauen Küste Cornwalls. Hier führt die Haushälterin Mrs. Danvers das Regiment. Sie lässt die neue Ehefrau deutlich spüren, dass sie in ihren Augen niemals an ihre Vorgängerin, die verstorbene Rebecca de Winter, heranreichen wird. Maxim dagegen verweigert jedes Gespräch über seine erste Frau. Doch als in einer stürmischen Nacht das Wrack einer Jacht gefunden wird, fördert dies schockierende Neuigkeiten über Rebeccas Ableben zutage. Denn auf Manderley ist nichts, wie es scheint ... Hitchcocks erster Hollywoodfilm basiert auf dem gleichnamigen Buch von Daphne du Maurier. Über die wahren Umstände von Rebeccas Tod rätselten selbst Hitchcock-Kenner wie François Truffaut, zumal Film und Romanvorlage hier deutlich voneinander abweichen. Der Psychothriller brachte Hitchcock 1941 die erste seiner insgesamt fünf Oscarnominierungen als bester Regisseur ein. Mit dem Academy Award ausgezeichnet wurden schließlich Produzent David O. Selznick und der Kameramann George Barnes. 1951 eröffnete "Rebecca" die allererste Berlinale. Auch außerhalb des Filmgeschäfts war "Rebecca" einflussreich: Für die zeitlos klassische Strickjacke, wie sie Joan Fontaine am Strand trägt, hat sich im Spanischen das Wort "la rebeca" eingebürgert. Und auch die Psychologie kennt ein "Rebecca-Syndrom", das auftritt, wenn eine Partnerin im Schatten ihrer Vorgängerin steht.

Sendungsinfos

Darsteller: Joan Fontaine, Laurence Olivier, George Sanders, Judith Anderson, Reginald Denny, Florence Bates, Nigel Bruce, C. Aubrey Smith, Leo G. Carroll Regie: Alfred Hitchcock Drehbuch: Joan Harrison, Robert E. Sherwood Musik: Franz Waxman Kamera: George Barnes Produzent: David O. Selznick Untertitel, S/W, Hörfilm
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