ARTE
ARTE Do. 20.08.
Doku
In Nordamerika wären die Bisons beinahe ausgestorben. ARTE F
Regelmäßige Zählungen aus der Luft und am Boden haben ergeben, dass es allein im Yellowstone-Nationalpark mittlerweile fast 6.000 Bisons gibt. ARTE F
Der Yellowstone-Nationalpark ist der älteste weltweit. Die Maßnahmen zum Schutz der Bisons dort waren der erste Versuch, ein großes wildes Säugetier in seiner angestammten Umgebung zu erhalten. ARTE F
Die Bisons wurden wegen ihrer Felle ausgerottet ? und um indigene Stämme zu schwächen, deren Lebensgrundlage sie bildeten. ARTE F
Im Film wird eine Umsiedlung von Bisons in das Reservat der Blackfeet begleitet. ARTE F

Rückeroberung der Rocky Mountains

TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.

Eine neue Heimat für die Bisons

  • F 2023
  • 43'
Natur und Umwelt Heimat Rocky Mountains: Einst wanderten Millionen von Bisons durch den Westen der heutigen USA. Ende des 19. Jahrhunderts gab es nur noch rund 300 Exemplare, von denen 23 im damals neu gegründeten Yellowstone Nationalpark lebten. Ihre Wiederansiedlung zählt zu den größten Erfolgen, die je durch Naturschutzmaßnahmen erzielt wurden.

Inhalt

Der Amerikanische Bison stand einst kurz vor seiner Ausrottung. Vor der Ankunft der Europäer wanderten zwischen 40 und 100 Millionen Bisons durch den Westen der heutigen USA. Ende des 19. Jahrhunderts gab es kaum mehr als 300 Exemplare, 23 von ihnen lebten im damals neu gegründeten Yellowstone Nationalpark. Die zotteligen Riesen wurden aber nicht nur wegen ihres Fells so gut wie ausgerottet, sondern auch, um indigene Stämme zu schwächen: Der Bison bildete ihre Lebensgrundlage. Yellowstone war einer der ersten Nationalparks der Welt. Mit den Schutzmaßnahmen für die Bisons wurden hier wohl zum ersten Mal Maßnahmen zum Erhalt eines Wildtiers in seiner angestammten Umgebung getroffen. Regelmäßige Zählungen ergeben, dass mittlerweile allein im Yellowstone Nationalpark beinahe 6.000 Bisons leben. Das grenzt an eine Überpopulation, die das biologische Gleichgewicht im Park gefährden würde. Was soll mit überzähligen Tieren geschehen? Forschende haben Programme zur Wiederansiedlung der Bisons in weiteren Regionen entwickelt, in denen die Tiere früher lebten. Native Americans wollen die Bisons wieder auf ihrem Land ansiedeln. Für sie war das Tier schon immer ein zentraler Bestandteil ihrer Kultur. Mit den Programmen zur Wiederansiedlung können sie an ihre lange Geschichte anknüpfen. Die Dokumentation begleitet einen Transfer von Bisons in das Reservat der Blackfeet. Die Rückkehr der Tiere ist für sie sowohl in kultureller als auch in ökologischer Hinsicht ein Gewinn: Der Bison zählt zu den wichtigsten Gestaltern der Natur, erst durch seine Präsenz können andere Tier- und Pflanzenarten gedeihen.

Hintergrund

Die Rocky Mountains durchziehen den nordamerikanischen Kontinent und sind ikonische Schauplätze für verschiedene Naturschutzmaßnahmen. 1872 wurde hier der wohl erste Nationalpark der Welt gegründet. Diese Serie folgt dem Weg der Gebirgskette vom Yellowstone Nationalpark in den USA bis zum Yukon-Territorium in Kanada. Jede Folge präsentiert erfolgreiche Schutzmaßnahmen, denen es zu verdanken ist, dass Bisons, Grizzlys, Karibus und Wölfe die Wildnis der Rocky Mountains wiedererobert haben.

Sendungsinfos

Regie: Stéphane Jacques Stereo
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