Stadt Land Kunst
MAGAZIN Irland / Korsika / Lima, F 2024
Ingo Thiel - Ein Kind wird gesucht (Wh.)
TV-DRAMA, D 2017
ARTE
Di. 03.03.
Info
Stadt Land Kunst
TV-Programm des deutsch-französischen Rundfunkveranstalters Association Relative à la Télévision Européenne. ARTE sendet ein Vollprogramm mit den Schwerpunkten Kultur, außergewöhnliche Dokumentationen, zeitgenössische Spielfilme sowie Musik- und Theaterproduktionen.
Irland / Marseille / Deutschland
- F 2025
- 45'
Magazin
(1): Irland: Colm Tóibíns Geschichten über Liebe und Identität
(2): Marseille: Das Leben ist schöner
(3): Albanien: Amalias frittierte Hefekrapfen
(4): Deutschland: Jazz und Propaganda
Themen
Irland: Colm Tóibíns Geschichten über Liebe und Identität: Im Südosten Irlands ziehen Geheimnisse durch Häuser und enge Gassen. Eine abgeschottete Welt, in die der Schriftsteller Colm Tóibín 1955 hineingeboren wurde. Hier findet ein Teil seines literarischen Werks seinen Ursprung. Die Figuren in seinen Büchern kämpfen darum, sich unter der erdrückenden Last des Unausgesprochenen ein Leben aufzubauen. In seinem Roman "Brooklyn" schafft Colm Tóibín 2009 die Figur der Eilis Lacey. Aus ihrer Perspektive erzählt der Autor das Schicksal einer Generation junger Irländerinnen und Irländer, die ihre Heimat hinter sich lassen, um im New York der 1950er Jahre ein neues Leben zu beginnen. 2024 setzt Tóibín die Geschichte fort und veröffentlicht seinen Roman "Long Island", in dem die zwischen zwei Kontinenten und zwei Lieben hin- und hergerissene Eilis in ihre Heimat zurückkehrt.
Marseille: Das Leben ist schöner: Vor gut 20 Jahren begann sich die von einem schlechten Ruf geplagte Stadt Marseille grundlegend zu wandeln. Ein unvorhergesehenes Ereignis sollte die Geschichte der südfranzösischen Metropole nachhaltig prägen. 2004 startete eine Fernsehserie, die im französischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt wurde und mit 18 Staffeln und Tausenden von Episoden einen absoluten Langlebigkeitsrekord in Frankreich aufstellte: "Plus belle la vie". Die Serie hatte nicht nur Unterhaltungscharakter, sondern wirkte sich zudem positiv auf das Bild der Stadt in der öffentlichen Wahrnehmung aus.
Albanien: Amalias frittierte Hefekrapfen: In Himarë bereitet Amalia kleine traditionelle Krapfen zu. Für den Teig gibt sie Weizenmehl, warmes Wasser, Hefe und Raki in eine Schüssel und verrührt alles kräftig. Anschließend deckt sie den Teig ab und lässt ihn gehen. Die Masse frittiert sie in kleinen Portionen und lädt - wie es Sitte ist - ihre Nachbarinnen und Nachbarn zum gemeinsamen Probieren ein.
Deutschland: Jazz und Propaganda: In Berlin wird jeden Abend in zahlreichen mehr oder weniger bekannten Clubs Jazz, Swing oder Blues gespielt. Diese aus den USA stammenden Klänge entwickelten sich während des Krieges zu einer Propagandawaffe.
Irland: Colm Tóibíns Geschichten über Liebe und Identität: Im Südosten Irlands ziehen Geheimnisse durch Häuser und enge Gassen. Eine abgeschottete Welt, in die der Schriftsteller Colm Tóibín 1955 hineingeboren wurde. Hier findet ein Teil seines literarischen Werks seinen Ursprung. Die Figuren in seinen Büchern kämpfen darum, sich unter der erdrückenden Last des Unausgesprochenen ein Leben aufzubauen. In seinem Roman "Brooklyn" schafft Colm Tóibín 2009 die Figur der Eilis Lacey. Aus ihrer Perspektive erzählt der Autor das Schicksal einer Generation junger Irländerinnen und Irländer, die ihre Heimat hinter sich lassen, um im New York der 1950er Jahre ein neues Leben zu beginnen. 2024 setzt Tóibín die Geschichte fort und veröffentlicht seinen Roman "Long Island", in dem die zwischen zwei Kontinenten und zwei Lieben hin- und hergerissene Eilis in ihre Heimat zurückkehrt.
Marseille: Das Leben ist schöner: Vor gut 20 Jahren begann sich die von einem schlechten Ruf geplagte Stadt Marseille grundlegend zu wandeln. Ein unvorhergesehenes Ereignis sollte die Geschichte der südfranzösischen Metropole nachhaltig prägen. 2004 startete eine Fernsehserie, die im französischen öffentlich-rechtlichen Fernsehen ausgestrahlt wurde und mit 18 Staffeln und Tausenden von Episoden einen absoluten Langlebigkeitsrekord in Frankreich aufstellte: "Plus belle la vie". Die Serie hatte nicht nur Unterhaltungscharakter, sondern wirkte sich zudem positiv auf das Bild der Stadt in der öffentlichen Wahrnehmung aus.
Albanien: Amalias frittierte Hefekrapfen: In Himarë bereitet Amalia kleine traditionelle Krapfen zu. Für den Teig gibt sie Weizenmehl, warmes Wasser, Hefe und Raki in eine Schüssel und verrührt alles kräftig. Anschließend deckt sie den Teig ab und lässt ihn gehen. Die Masse frittiert sie in kleinen Portionen und lädt - wie es Sitte ist - ihre Nachbarinnen und Nachbarn zum gemeinsamen Probieren ein.
Deutschland: Jazz und Propaganda: In Berlin wird jeden Abend in zahlreichen mehr oder weniger bekannten Clubs Jazz, Swing oder Blues gespielt. Diese aus den USA stammenden Klänge entwickelten sich während des Krieges zu einer Propagandawaffe.
Sendungsinfos
Moderator: Linda Lorin
Stereo